Erreichte Ziele und die Zukunft

 

1989 wird das Ladinische in den ladinischen Gemeinden der Provinz Bozen offizielle Amtssprache. Die Dreisprachigkeitsprüfung wird für alle verpflichtend, die sich um einen Arbeitsplatz in der öffentlichen Verwaltung der ladinischen Gemeinden oder als Lehrperson in den ladinischen Ortschaften bewerben.


Im Fassatal (Provinz Trient) ist das Ladinische seit 1993 Verwaltungssprache.


Seit dem Jahr 2001 gelten für die politische Vertretung neue Bestimmungen: in der Südtiroler Landesregierung ist ein ladinischer Vertreter vorgesehen; zur Zeit (2009) ist es der Landesrat für ladinische Schule und Kultur, für öffentliche Bauten und Vermögensverwaltung; ein Sitz im Landtag der Provinz Trient ist einem Vertreter aus den ladinischen Gemeinden des Fassatals vorbehalten; im Regionalrat steht einem der zwei ladinischen Landtagsabgeordneten das Assessorat für Sprachminderheiten zu; der Vorsitz wechselt nach Halbzeit der Legislatur.


2001 wird das Museum Ladin Ciastel de Tor eröffnet. Das Museum, in der Burg oberhalb von St. Martin in Thurn untergebracht, bietet einen Einblick in die Kultur und Sprache der Ladiner.


Seit 2001 beherbergt das Museo Ladin de Fascia die ethnographischen Sammlungen des Ladinischen Kulturinstituts des Fassatals. Die Ausstellung zeigt Aspekte der materiellen und religiösen Kultur der fassanischen Bevölkerung.

 

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