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Sort de documënt: Documënt

Titul:

Expositus St.Vigil | Espositur d’Al Plan de Mareo



Descriziun: Regest: Moling Sepl (*1934)

Documënc aministratifs desvalis, scric dal espositur d’Al Plan de Mareo Josef Peskoller. Documënc scric a man dal 1874 al 1878.

An das Löbl. K.k. Steueramt Enneberg zu St. Vigil
Der gefertigte Benefiziat stellt auf Grund des Gesetzes vom 15. Februar 1877 (R. G. Be. Nr. 98) das höfliche Ansuchen um Abschreibung der Pfründe des Benefiziums laut beiliegendem Zahlungsbogen zugemessenen Gebühren – Äquivalents von jährlich 3fl 72x ÖW. für die Jahre 1878, 1879 und 1880, da nach der Fassion vom Jahre 1878 das reine Einkommen des Benefiziums den Betrag von 500fl nicht übersteigt, ja weit darunter steht, und seit 1878 kein neuer Zuwachs gekommen ist. Und da gefertigter Benefiziat das Gebühren – Äquivalent für 1878 mit 3fl 72 bereits eingezahlt hat, wie im Zahlungsbogen ersichtlich ist, so bittet er auch um Rückvergütung des beim k.k. Steueramte dahier ungebührlich gezahlten Gebühren-Äquivalentes für 1878. St. Vigil, den 21. Juni 1878 – Josef Peskoller Expositus.

An die Hochlöbliche k.k. Statthalterei in Innsbruck: Bittgesuch: Der Expositus Josef Peskoller zu St. Vigil in Enneberg um gnädige Bewilligung einer Unterstützung aus dem bewilligten Beitrag zur Unterstützung notdürftiger Seelsorger mit einer Beilage. Copia:
An die Löbliche K.K. Bezirkshauptmannschaft in Bruneck. Hiermit übersendet Ihnen Unterzeichneter das Bittgesuch an die Hochlöbliche Statthalterei in Innsbruck um eine gnädige Bewilligung eines kleinen Beitrages zu seiner notdürftigen Unterstützung aus dem von der h. Regierung bewilligten Beitrages zur Unterstützung notdürftiger Seelsorger. Zu dem Ende legt er einen richtig anerkannten Ausweis seines jährlichen Einkommens mit der Bitte selben zu bestätigen wie im Jahre 1874, denn seit jener Zeit hat sich das Einkommen nicht wesentlich vermehrt. St. Vigil, den 12. Juli 1876 – Josef Peskoller, der Expositus.

Hiermit übersendet Ihnen Gefertigter ein Bittgesuch an die Hochlöbliche Statthalterei in Innsbruck, um eine gnädige Bewilligung eines Beitrages zu seiner notwendigen Unterstützung aus dem von der hohen Regierung bewilligten Beitrages zur Unterstützung notdürftiger Seelsorger. Zu dem Ende legt er auch einen richtig anerkannten Ausweis seines jährlichen Einkommens mit der Bitte, selben zu bestätigen wie im Jahre 1876 denn seit jener Zeit hat sich sein Einkommen nicht wesentlich vermehrt. St. Vigil, den 6. Oktober 1885 – Jos. Peskoller Expositus.

An die Hochlöbliche k.k Statthalterei in Innsbruck.
Der gehorsamst Gefertigte bittet, um eine kleine Unterstützung aus dem von der h. Regierung bewilligten Beitrag zur Unterstützung notdürftiger Seelsorger. Zu dem Ende legt er einen richtig gestellten Ausweis über sein jährliches Einkommen. Da Gefertigter kein eigenes Vermögen besitzt und somit nur von einem kleinen Einkommen leben muss und da alle Lebensmittel in jetziger Zeit teuer sind, und da er schon bereits 29 Jahre auf diese Pfründe ist und noch nie eine besondere Unterstützung beansprucht oder erhalten hat außer im Jahre 1874, wo ihm auf sein Bittgesuch eine Unterstützung gnädigst bewilligt wurde, wofür er auch hiemit verbindlichst dankt, so wagt er es wiederum mit Rücksicht auf seine 29 jährigen Dienste an dieser Expositur und in Rücksicht seiner gänzlichen Vermögenslosigkeit um gnädige Bewilligung einer kleinen Unterstützung zur Bestreitung seiner notwendigen Bedürfnisse zu bitten.
St. Vigil, den 12. Juli 1876 – Josef Peskoller, Expositus.

An die Löbl. K.k. Bezirkshauptmannschaft zu Bruneck: Laut Dekret vom 27. Juli l. J. Nr. 4899, zugestellt den 3. August, soll Unterzeichneter eine Fassion zur Bemessung des Religionsfondsbeitrages einstellen, insofern seit dem Jahre 1870 ein Zuwachs an beweglichem oder unbeweglichem Vermögen der Pfründe stattgefunden hat oder neue Stiftungen seitdem errichtet worden sind. Da aber sei dem Jahre 1870 kein Zuwachs weder an beweglichem noch unbeweglichem Vermögen der Pfründe und auch keine neuen Stiftungen gemacht worden sind, so glaubt Unterzeichneter es brauche keine neue Fassion eingestellt zu werden, sondern es genüge eine bloße Fehlanzeige, was hiemit erfolgt. St. Vigil, den 5. August 1875 – Josef Peskoller – Expositus.
N.B. Eine Fassion wurde doch eingereicht mit dem Bemerken, dass seit dem Jahre 1870 kein Zuwachs weder am beweglichen noch unbeweglichen Vermögen stattgefunden habe und auch keine neuen Stiftungen errichtet worden seien. St. Vigil, den 6 August 1875 – J. P.

An die Löbliche k.k. Bezirkshauptmannschaft in Bruneck: Hiemit übersendet Ihnen unterzeichneter das Bitgesuch an die Hochlöbliche k.k. Statthalterei in Innsbruck um eine gnädige Bewilligung eines kleinen Beitrages zu seiner notdürftigen Unterstützung aus dem von der h. Regierung bewilligten Beitrag zur Unterstützung notdürftiger Seelsorger. Zu dem Ende legt er einen richtig gestellten Ausweis seines jährlichen Einkommens bei mit der Bitte, denselben zu bestätigen, weshalb er auch eine zwar alte aber gerichtlich adjustierte Fassion beilegt, woraus Sie leicht ersehen können, dass der Ausweis richtig gestellt ist, denn seit jener Zeit hat sich das Einkommen nicht wesentlich vermehrt.
St. Vigil, den 20. Juli 1874 – Josef Peskolelr – Expositus.

An die Hochlöbliche k.k. Statthalterei in Innsbruck: Der gehorsamst Gefertigte bittet um deine kleine Unterstützung aus dem von der h. Regierung bewilligten Beitrag zur Unterstützung notdürftiger Seelsorger. Zu dem Ende legt er einen richtig gestellten Ausweis seines jährlichen Einkommens bei. Da Gefertigter kein eigens Vermögen besitzt und somit nur von seinem Einkommen leben muss, und da alle Lebensmittel in jetziger Zeit teuer sind, und da er schon 27 Jahre auf dieser Pfründe ist und noch nie eine besondere Unterstützung beansprucht oder erhalten hat, so wagt er es mit Rücksicht auf seine 27 Jahre Dienste in dieser Expositur und bei seiner gänzlichen Vermögenslosigkeit um gnädige Bewilligung einer kleinen Unterstützung zur Bestreitung seiner notwendigen Bedürfnisse zu bitten.
St. Vigil in Enneberg, den 20. Juli 1874 – Josef Peskoller Expositus.

Gerarchia: A-1055/095



Data: 1874 - 1878

Autur: Peskoller, Josef

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