Sort de documënt: Documënt
Titul:
Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben | Cunc de dlijia
Descriziun: Regest: Moling Sepl (*1934)
Documënc che reverda les entrades y spëises dla dlijia a Al Plan de Mareo. Documënc scric a man dal 1872 al 1879.
Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche St. Vigil, Filiale der Dekanatspfarre Enneberg im Solarjahre 1879
Hauptempfang: Laut der Wiederstellung der Rechnung für 1878, welche unter dem 17. Februar 1879 erledigt wurde, kommt für das Jahr 1879 folgendes Hauptvermögen in Empfang:
I. An Kapitalien und zwar a) bei öffentlichen Fonds zu 5% 88fl (Betrag in österr. Währung); b) bei Korporationen zu 4 1/3 %= 105fl; c) bei Privaten zu 4% 6952fl 92x.
II. An Stiftungs- Observanzbeiträgen von 10fl 73x ÖW; kapitalisiert zu 5% macht 241fl 60x.
III. An Mobiliar laut Inventar vom Jahre 1878 – 965fl 88x.
IV. An vorjährigem Aktivrest von 485fl 04 – Summe des Hauptempfangs 9607.
Einnahmen – Kapitalien Ö.W. f.l.x – Betrag in österr. Währung – einzeln – zusammen.
Neuer Empfang:
I. An neu errichteten Stiftungen…
II. An Kapitalinteressen: a) bei öffentlichen Fonds 800fl für eine Staatsobligation Nr. 109380 v. 1. Februar 1878 bis dahin 33fl 60x; 2. 84 fl für eine Grundentlastungsobligation unter Lit. A Nr. 13 zu 5% - 4fl 20x; b) bei Korporationen: 3. 105fl bei der Filialkirche zu Hof in Enneberg ein Darlehen v. 1780 zu 4% - 4fl 20x. c) bei Privaten zu 4%; 4) 62. 6952fl 92x wirft an jährlichen Interessen ab 279fl 13x – zus. 320fl 13x.
III. Aus Realitäten
IV. Aus nutzbaren Rechten
V. An Stiftungs- und Observanzbeiträgen: a) an Lichthafer, welcher immer in Geld zu 20 ½ x für 1 Star bezahlt wurde beträgt für 49 St. = 10fl 03 ½ x; b) an Eisenkühen, welche gleichfalls in Geld bezahlt wurden, beträgt für 7 Stück à zu 10x = 70x
VI. An Sammlungen und Opfer
VII. An Funeralien
VIII. An Kirchsitzgelder
IX. An außerordentlichen Beiträgen
X. An verschiedenen Beiträgen: a) für Rorate und Hochzeitsämter von 12 Ämtern zu 35x = 4fl 20x; b) alte Dachschindeln und Nägel verkauft für 18fl 39x
XI. An heimgezahlte Kapitalien
XII. An Schuldpapieren
XIII. An Mobiliar und Realitätenzuwachs…
Zusammenstellung des neuen Empfangs: 1) An neu errichteten Stiftungen; 2) An Kapitalsinteressen 320fl 13x; 3) An Ertrag aus Realitäten…; 4) An Ertrag aus nutzbaren Rechten…; 5) an Sammlungen und Opfergeld…; 6) An Stiftungs- und Observanzbeiträgen 10fl 73x; 7) An Funeraliengeld…; 8) An außerordentlichen Beiträgen…; 9) An Kirchsitzgelder…; 10) An verschiedenen Beiträgen 22fl 59x; 11) An heimgezahlten Kapitalien…; 12) An Schulpapieren…; 13) An Mobiliar- und Realitätenzuwachs…. Der neue Empfang beträgt 353fl 45x; dazu der Hauptempfang 9607fl 44x. Gesamtempfang: 9960fl 89x.
Ausgaben: [Num. Kurr. - Beilagen]
I. Auf Stiftungen a) auf Messen und Andachten: 1) dem Hochw. H. Expositus das bisherige Stiftungsdeputat 25fl 69x; 2) dem Hochw. H. Pfarrer und Dekan in Enneberg 10fl; 3) dem Hochw. H. Kooperator daselbst 1fl 34x; 4) dem Mesner dahier für die Ministranten usw. 1fl 20x – zus. 38fl 23x; 5) b. auf gestifteten Armenspenden, dem Armenvater dahier 6fl 70x.
II. Auf Besoldungen: 6) dem Mesner dahier 24fl 28x; 7) den Kirchensängern 10fl 50x; 8) dem Kirchprobst (=Verwalter) seine Besoldung 16fl 95x = zus. 51fl 73x.
III. Auf Steuern und andere Ausgaben: 9/8 auf die Feuerassikuranz 5fl 70x; 10) an Abzug von Zinsen des Kapitals 84fl – 42x; 11) an Äquivalentsgebühren 12fl – zus. 18fl 12x.
IV. Auf Kirchenerfordernisse: 12/9 für Wachskerzen und Öl usw. 98fl 47x; 13/10 für Opferwein 5fl; 14/11 für Hostien dem Pfarrmesner 3fl – zus. 106fl 47x.
V. Auf Paramente
VI. Auf Reparaturen: 15/12 dem Zimmermann Paul Dapoz für Deckung des Kirchdaches 296fl.
VII. Auf Kanzleierfordernisse
VIII. Auf Passivzeichnisse: 16) dem Kirchprobst in Enneberg für ein Darlehen von 104fl 10x = 4fl 16x.
IX. Auf verschiedene Auslagen: 16/2 dem Hochw. H. Dekan in Enneberg für die Schulvisitation 3fl 15x; 17/2 demselben für Kirchendirektorien, Schematismes usw. zusammen 2fl 77x; 18/13 dem Hochw. H. Expositus für Versehgänge 6fl 44x; 19/14 demselben für Schulprämien 10fl; 20/15 demselben für Zahlung der Taxen von 3 Stiftsbriefen 9fl; 21/16 dem Mesner für die Kirchenwäsche 2fl; 22/17 dem Strickenmacher für Ausbesserung der Glockenstricken 1fl 10x; 23/18 demselben für einen neuen Glockenstrick 14fl 17x; 24/19 dem Anton Ties für verschiedene Schmiedearbeiten 5fl 19x; 25/20 für Beschaffung von Ölfarben dem Martin Terza 1fl 18x; 26/21 dem Franz Willeit für Verfertigung eines Wasserzubers 1fl 50x; 27/22 den Fahnenträgern 1fl 20x; 28/23 dem Wirte für Bedienung der hl. Statuenträger 1fl 20; 29/24 dem Träger für Beschaffung der Kirchenerfordernisse 4fl; 30/25 dem Kramer dahier für Beischaffung von Drahtstiften 38fl 37x; 31/26 dem Maurer für Arbeit an der Kirche 37fl 38x; 32/27 für Anschaffung von Eisenklammern und Zinkblech 6fl 74x; 33/28 für Ölfarben zum Anstreichen einiger Teile des Kirchendaches 6fl 92x; 34/29 der Kramerin dahier für Stiften und Nägel 1fl 75x; 35/30 dem Spengler für Ausbesserung der Kirchenfenster 1fl 12x; 36/31 für Lieferung … den Kalk von Bruneck herein 1fl 50x; 37/32 für Anschaffung von eisernen … zu einem Zuber 1fl 10x; 38/33 dem H. Expositurs für Sterngebet 3fl 78x.
X. Auf außerordentliche Auslagen
XI. Auf neu angelegte Kapitalien
XII. Auf Schuldpapieren
XIII. Auf Mobiliar und Realitäten Abfällen …
Zusammenstellung der Ausgaben:
1) Auf Stiftungen und Andachten: a) auf Messen 38fl 23x; b) auf gestifteten Armenspenden 6fl 70x;
2) Auf Besoldungen 51fl 73x;
3) Auf Steuern usw. 18fl 12x;
4) Auf Kirchenerfordernisse 106fl 47x;
5) Auf Paramenten usw.;
6) Auf Reparaturen 296fl;
7) Auf Kanzleierfordernisse;
8) Auf Passivzeichnisse 4fl 16x;
9) Auf verschiedene Auslagen 162fl 06x;
10) Auf außerordentliche Auslagen;
11) Auf ausgeliehenen Kapitalien;
12) Auf Schuldpapieren;
13) Auf Mobiliar und Realitäten, Abfallen
Werden vom Gesamtempfang 9960fl 89x die Auslagen mit 683fl 47x abgezogen, so ergibt sich ein schließliches Vermögen 9277fl 42x.
Wiederstellung:
I. An Kapitalien: a) beim Staate 800fl; b) bei öffentlichen Fonds 84fl; c) bei Korporationen 105fl; d) bei Privaten 6952fl 92x.
II. An Mobiliar laut Inventar 965fl 88x.
III. An Realitäten
IV. An nutzbaren Rechten
V. An ausgeliehenen Kapitalien
VI. An Stiftungs- und Observanzbeiträgen 214fl 60
VII. An Aktivrückstand … Summe: 9122fl 40x.
Abschluss: wird vom schließlichen Vermögen 92277fl 42 die Wiederstellung mit 9122fl 40x abgezogen, so ergibt sich ein Aktivrest von 155fl 02x. Vorstehende Rechnung wurde heute vor der gefertigten Kirchenvermögensverwaltung im Beisein des Gemeinderates durchgegangen und richtig befunden.
St. Vigil, den 5. Februar 1880 – Josef Peskoller – Expositus, Martin Terza – Kirchenprobst; Jakob Huber – Rat.
Erledigung über die Rechnung der Expositurkirche zu St. Vigil für 1879.
1. Von der Staatsobligation von 800fl am 1. August der halbjährige Zins zu erheben und dann sind in nächster Rechnung 3 halbjährige Zinsen mit 50fl 40x in Empfang zu stellen, weil bisher nur der Zins bis 1. Februar 1879 in Empfang gestellt ist. Die Zinsfallzeit ist dann mit 1. Februar und 1. August vorzutragen.
2. In nächster Rechnung ist anzugeben, für welche Zeit der Zins der Grundentlastungsobligation in Empfang gestellt ist.
3. Die Besoldung des Mesners beträgt mit Einschluss der 49 ½ x, welche früher vom k.k. Steueramte gezahlt wurden 25fl 97 ½ x, quittiert und verrechnet sind nur 24fl 28x; daher sind demselben 1fl 69 ½ x zu ersetzen und in nächster Rechnung in Ausgabe zu stellen. (Der Beleg Nr. 6 folgt gegen Wiedervorlage zur Einsicht)
4. Die Besoldung des Kirchprobstes beträgt mit Einschluss der Stiftung Picolruaz 17fl 05x; die in vorliegender Rechnung nicht verausgabten 10x können in nächster Rechnung in Ausgabe gestellt werden. Die Betreuung für die Jahre 1877 und 1878 mit 20x ist nicht mehr zu verrechnen, da die im Punkt 2 der vorigen Erledigung verlangten 20x nicht in Empfang gestellt sind.
5. (fehlt Transkription)
6. Zur Ausgabe von 296fl ist die f.b. Ordinariatsbewilligung anher vorzulegen.
Resultate: Hauptempfang 9607fl 44x – Neuempfang 353fl 45x; Gesamtempfang 9960fl 89x; Ausgaben 683fl 47x; schließlich Vermögen 9277fl 42x – Wiederstellung 9122fl 40x – Aktivrest 155fl 02, welcher mit der Wiederstellung als Hauptvermögen in nächster Rechnung vorzutragen ist. F.B. Diözesanrechnungsbehörde Brixen, 8. April 1880 – Wieland – Vorstand; Eller – Sekretär.
Die Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche St. Vigil, Filiale der Dekanatspfarre Enneberg im Solarjahre 1878 deckt sich fast genau mit jener des Jahres 1879, abgesehen von einigen Zahlen, außer folgenden verschiedenen Auslagen: 20/15 für Verfertigung eines neuen Traghimmels dem Tischler 15fl 05x; 21/16 für Dachflecken zur Deckung der Friedhofsmauer 5fl 40x; 22/17 dem Träger für Lieferung der Kirchenerfordernisse 4fl; 23/18 für Anschaffung des Zeuges zu einem neuen Traghimmel 14fl 2x; 24/19 für Färbung und Ausbesserung einiger Paramente 5fl 10x; 25/20 für Ausbesserung der Glockenstricken 70x; 26/21 für einen Labetrunk für die Träger der hl. Antoniuns Statue 1fl 36x; 27/22 für Anschaffung eines Ampel… 1fl 95x; 28/23 den Fahnenträgern 1fl 20x; 29/24 für die Kirchenwäsche usw. 2fl; 30/25 für Ausbesserung der Kirchenwäsche 2fl 46x.
Vorstehende Rechnung wurde heute von der gefertigten Kirchenvermögensverwaltung im Beisein des Gemeinderates durchgegangen und richtig befunden. St. Vigil, den 25. Jänner 1879 – Josef Peskoller – Expositus, Martin Terrabona – Kirchprobst, Jakob Huber- Rat.
Die Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche zu St. Vigil in Enneberg, Filiale der Dekanatspfarre Enneberg im Solarjahr 1877 deckt sich fast genau, abgesehen von den Zahlen, mit jener des Jahres 1878 außer folgenden verschiedenen Auslagen: 19/14 dem Hochw. Expositus für Kinderlehre-Schenkungen 10fl; 20/15 dem Schmied für Nägel usw. 4fl 80x; 21/16 für Beschaffung von Sand 2fl 14x; 22/17 für die Fahnenträger 1fl 20x; 23/18 für die Bediensteten bei der hl. Frohnleichnams- und Antoniusprozession 1fl 36x; 24/19 für Reinigung der Kirchenwäsche 1fl 75x; 25/20 für Ausbesserung der Glockenstricken 50x + 55x; 27/22 für die Überzinnung des Taufbeckens 30x; 28/23 für Chorrockfalten 50x; 29/24 für Trägerlohn 4fl.
St. Vigil, den 25. Jänner – Mathias Palfrader – Rat.
Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche zu St. Vigil in Enneberg, Filiale der Dekanatspfarre Enneberg im Solarjahr 1876.
Auf verschiedenen Auslagen: 21/16 für Ausbesserung der Glockenstricke dem Stickenmacher 1fl 40x + 1fl 20x; 23/18 für die Träger der hl. Statuen 80x; 24/19 für die Fahnenträger 1fl 20x; 25/20 für Anschaffung einer Rindshaut zu Glockenstricken 15fl 14x; 26/21 dem Träger für Beschaffung der Kirchenerfordernisse 3fl 75x; 27/22 für Ausbesserung der Böller 4fl 50x; 28/23 für Besorgung der Kirchenwäsche 1fl 75x; 29/24 für Anfertigung und Zubereitung von Kirchendachschindeln 43fl 59x.
Rechnung im Solarjahre 1875: Ausgaben auf Kirchenerfordernisse: 13/9 für Wachskerzen, Öl, Weihrauch usw. 76fl 06x; 14/10 für Opferwein 5fl; 15/11 für Hostien dem Pfarrmesner 3fl; 16/12 für Ölzweige und auf Stempel 1fl 33x.
Rechnung im Solarjahre 1875: Ausgaben auf verschiedene Auslagen: 21/16 dem Hochw. H. Dekan in Enneberg für 2 Chorröcke usw. 6fl 25x; 22/17 für Ausbesserung der Glockenstricken 88x; 23/18 für Kehrbesen 1fl; 24/19 für Ausbesserung der Glockenstricken 30fl; 25/20 für die Träger der hl. Statuen 1fl 44x; 26/21 dem Sägemeister für Flecken (=Bretter) Sägen zur Deckung des Friedhofdaches 5fl 7x; 27/22 für die Fahnenträger und Stempel 1fl 33x; 28/23 für Besorgung der Kirchenwäsche 1fl 75x; 29/24 für Schmiedearbeit am Turm usw. 4fl 64x; 30/25 dem Träger für Beschaffung der Kirchenerfordernisse 3fl; 31/26 für Zubereitung von Dachschindeln für die Kirche 39fl 30x.
St. Vigil, den 7. Mai 1875 – Josef Peskoller – Expositus; Peter Trebo – Rat; Martin Terrabona – Kirchprobst.
Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche zu St. Vigil in Enneberg im Solarjahr 1870
Hauptempfang: Laut der Wiederstellung der Rechnung für das Jahr 1869, welche am 1. April 1870 erledigt wurde, kommt für das Jahr 1870 folgendes Hauptvermögen in Empfang zu nehmen:
I. An Kapitalien: a) bei öffentlichen Fonds zu 5% - 84fl; b) bei Korporationen und Privaten zu 4% 6819fl 91x.
II. An Mobiliar laut Inventar 1285fl 70x.
III. An Stifts- und Observanzmäßigen Beiträgen von 40fl 73 ½ x ÖW. Kapitalisiert zu 5% macht 934fl 40x – Summe 9122fl 26x
IV. An vorjährigem Rechnungsrest über 423fl 50 ½ x; Summa des Hauptempfangs 9547fl 71 ½ x.
Bemerkung: bei den Hypothekarerneuerungsanmeldungen wurden manche Rechnungsfehler, welche in den früheren Rechnungen angeschlichen waren, entdeckt und diese wurden nach den Gerichtsurkunden korrigiert und so stellte sich bei den Korporations- und Privatkapitalien ein Gesamtkapital von 6819fl 91x ÖW. heraus, und somit ist die Wiederstellung 9124fl ½ x anstatt 9171fl 46x und somit um 47fl 17x ÖW kleiner.
Einnahmen – neuer Empfang:
I. An neu errichteten Stiftungen
II. An Kapitalsinteressen:
1) 8f. für eine Grundentlastungsobligation Nr. 13 Lit. A vom 28. August 1853 zu 5% - 4fl 2x;
2) 105fl bei der Filialkirche zu Hof in Enneberg an Darlehen vom Jahre 1780 zu 4% = 4fl 20x. NB. Nachfolgende Kapitalien sind alle bei Privaten angelegt und versichert zu 4% verzinslich um Sonnenwenden.
3) 30fl bei Anton Ties, Bauer zu Call unter Asch in Enneberg laut Abhandlung vom 12. April 1840 – 1fl 20x.
4) 100 bei Jakob Konrather – Erben zu Willeit in Enneberg laut Schuldbrief vom 22. Oktober 1829 – 4fl.
5) 296fl 87 ½ x bei Alois Manesch zu Sack in Enneberg laut Abhandlung vom 22. April 1845 Fol. 45 – 11fl 47 ½ x.
6) 67fl bei Anton Kanetscheider, Schmied in Enneberg laut Abhandlung vom 3. Jänner 1806 – 2fl 68x.
7) 17fl 50x bei Josef Rovara in Enneberg laut Vertrag vom 27. Juli 1846 Fol. 205 – 70x.
8) 90fl bei Anton Zulee zu Rara in Enneberg laut Abhandlung vom 26. Mai 1826 – 3fl 60x.
9) 154fl bei Peter Trebo zu St. Vigil laut Abhandlung vom 28. Juli 1858 Fol. 96 – 6fl 17 ½ x.
10) 243fl bei Johann Palfrader zu St. Vigil laut Kauf vom 23. Mai 1849 Fol. 174 – 8fl 72x.
11) 210fl 57 ½ x bei Johann Trebo in St. Vigil laut Abhandlung vom 13. Juli 1850 Fol. D 5 – 8fl 42x.
12) 167fl 8 ½ x bei Josef Peskoller zu Rost laut Abhandlung vom 21. August 1847 Fol. 189 – 6fl 68 ½ x.
13) 13fl 31x bei dem nämlichen ein Zinsrückstand vom Jahre 1775 – 53x.
14) 18fl bei Martin Terrabona zu Kosta in St. Vigil laut Abhandlung v. 1853 – 72x.
15) 300fl bei Michael Taibon zu Rasen dahier laut Abhandlung vom 6. Oktober 1848 – 12fl.
16) 222fl 37 ½ x bei Jakob Huber zu Plazolles dahier laut Abhandlung 18. Dezember 1858 – 8fl 89 ½ x.
17) 97fl 60x bei Johann Thaler zu Pinei dahier laut Abhandlung vom 23. Jänner 1863 – 3fl 90 ½ x.
18) 150fl bei Mathäus Ellecosta zu Montan laut Kauf vom 12. Juli 1857 – 6 fl.
19) 146fl 93 ½ x bei Franz Ties zu Plazolles dahier laut Kauf v. 3. April 1852 Fol. 93 – 5fl 88x.
20) 240fl bei Alois Kastlunger zu Costa dahier laut Kauf vom 4. März 1853 Fol. 68 – 9fl 60x.
21) 30fl bei Balthassar Flatscher dahier laut Schuldbrief v. 16. September 1807 – 1fl 20x.
22) 100fl bei Jakob Huber, Bäcker dahier laut Kauf v. … 4fl.
23) 64fl 8x bei Josef Obojes – Vieharzt dahier laut Kauf v. … 2fl 56 ½ x.
24) 41fl 38x bei Madal. Erlacher in Burkia dahier laut Schuldbrief vom 26. Juli 1834 – 1fl 66x.
25) 84fl 50x bei Franz Willeit in Valgiareis dahier laut Schuldbrief vom 1. Juli 1834 – 3fl 50x.
26) 200fl 16x bei Josef Trebo zu Tolpeit dahier laut Kauf vom 13. Mai 1854 – 8fl.
27) 49fl 87 ½ x bei Johann Trebo, Färber dahier laut Abhandlung vom 30. Juli 1858 – 2fl.
28) 407fl 56x bei Anton Obwegs zu Montan dahier laut Abhandlung vom 11. Februar 1848 und Schuldbrief vom 27. Juni 1869 – 16fl 30 ½ x.
29) 120 bei Mathias Ties zu Call dahier laut Schuldbrief vom 13. August 1834 – 4fl 8x.
30) 76fl bei Mathias Daverda zu Montan dahier laut Abhandlung vom 17. Juli 1857 – 3fl 4x.
31) 34fl 14x bei Dominik Call zu Josch dahier laut Abhandlung vom 12. April 1843 – 1fl 30 ½ x.
32) 139fl 48 ½x bei Jakob Kaneider zu Konrad dahier laut Schuldbrief vom 9. März 1831 – 5fl 58x.
33) 52fl 50x bei Franz Morlang zu Taibon dahier laut kauf v. 9. März 1850 – 2fl 10x.
34) 36fl 75 bei Josef Agreiter zu Tolpeit dahier laut Schuldbrief vom 27. Februar 1868 – 1fl 47x.
35) 26fl 25x bei Josef Comploi in Enneberg laut Kauf vom 15. März 1864 – 1fl 5x.
36) 100 bei Anton Ploner, Wirt in Zwischenwasser laut Schuldbrief vom 7. Februar 1867 – 4fl.
37) 87fl 50x bei Mathias Morlang zu Pineid dahier 3fl 50x.
38) 25fl bei Franz Campeiter in Wengen laut Abhandlung vom 25. März 1845 – 1fl.
39) 100fl bei Josef Ploner Müller in Wengen laut Abhandlung vom 2. Mai 1867 – 4fl.
40) 170fl bei Franz Schanung in Wengen laut Abhandlung vom 8. Oktober 1850 – 6fl 80x.
41) 50 bei Josef Moling in Wengen laut Abhandlung vom 7. März 1834 – 2fl.
42) 423fl 3 ½ x beim nämlichen Jos. Moling 16fl 92x.
43) 50 bei Josef Frenes in Wengen laut Abhandlung vom 7. Juli 1844 – 2fl.
44) 54fl 10x bei Peter Paul Schuen in Wengen laut Abhandlung vom 9. Dezember 1829 – 2fl 16 ½ x.
45) 100fl bei Josef Tschaffert in Wengen laut Abhandlung vom 7. April 1845 – 4fl.
46) 50fl bei Alois Moling in Wengen laut Abhandlung vom 1. Juli 1865 – 2fl.
47) 50fl bei Josef Videsott in Wengen laut Abhandlung vom 10. Februar 1848 – 2fl.
48) 100fl bei Josef Nagler in Wengen laut Abhandlung vom 13. März 1850 – 4fl.
49) 30fl bei Joh. B. Valentini in Abtei laut Abhandlung vom 5. August 1856 – 1fl 20x.
50) 500fl bei Anton Andratsch in Abtei laut Abhandlung vom 27. Februar 1855 – 20fl.
51) 100fl bei Joh. Math. Pitschining in Abtei laut Abhandlung vom 24. Juli 1846 – 4fl.
52) 50fl bei Valentin Bernardi in Abtei laut Abhandlung vom 7. April 1864 – 2fl.
53) 60fl bei Alex Fistill in Abtei laut Kauf vom 5. Oktober 1859 – 2fl 40x.
54) 84fl bei Sebastian Ploner in St. Martin laut Kauf vom 17. März 1848 – 3fl 36x.
55) 87fl 50x bei Anton Agreiter in St. Martin laut Kauf vom 13. Februar 1868 – 3fl 50x.
56) 87fl 50x bei Joh. B. Valatscha in St. Martin laut Schuldbrief vom 27. Februar 1868 – 3fl 50x.
57) 35fl beim nämlichen Joh. B. Valatscha laut Kauf vom 21. Dezember 1863 – 1fl 40x.
58) 200 bei Peter Frenes zu Joch in St. Martin laut Schuldbrief vom 6. Februar 1869 – 8fl.
59) 90fl 97x bei Joh. Taibon in Montan - 3fl 64x.
Summe der Kapitalien 6909fl 91 ½ x – Interessen 277fl 9 ½ x
III. Aus Realitäten: Nichts.
IV. Aus nutzbaren Rechten: Nichts.
V. Aus Stiftungs- und observanzmäßigen Beiträgen: a) an Lichthager, welcher immer zu 14x RW = 20 ½ x ÖW je Star gezählt wurde und beträgt jährlich 49 Star à 20 ½ x macht 10fl 31x; b) an Eisenkühen: diese werden ebenfalls in Geld gezahlt à 10x ÖW und betragen jährliche für 7 Stück à 10x ÖW macht 70x; c) an jährlichen Beiträgen: vom Sonnenburger Stiftsfond zum Unterhalten des Ewigen Lichtes in der hiesigen Kirche zu den Paramenten 35fl 99x = zus. 46fl 73 ½ x.
VI. An Sammlungen und Opferstockgeldern …
VII. An Funeralien …
VIII. An Kirchensitzgeldern …
IX. An außerordentlichen Beiträgen: von einigen Wohltätern dahier zu Kirchenreparaturen zusammen 52fl.
X. An verschiedenen Empfängen: für 4 Hochzeitsämter à 35x = 1fl 40x; für 4 Rorateämter à 35x = 1fl 40x – zus. 2fl 80x.
XI. An heimgezahlten Kapitalien …
XII. An Schuldpapieren für angelegte Barschaften …
XIII. An Mobiliarrealitätenzuwachs …
Zusammenstellung des neuen Empfangs:
1) An neu errichteten Stiftungen
2) An Kapitalsinteressen 277fl ½ x
3) An Ertrag der Realitäten …
4) An Ertrag nutzbarer Rechte …
5) An Stiftungs- und Observanzbeiträgen 46fl 73 ½ x
6) An Sammlungen und Opferstockgeldern …
7) An Funeralien …
8) An außerordentlichen Zuflüssen 52fl
9) An Kirchensitzgeldern …
10) An verschiedenen Empfängen 2fl 80x
11) An heimgezahlten Kapitalien …
12) An Schulpapieren für angelegte Barschaften 26fl 76x
13) An Mobiliar- und Realitätenzuwachs zusammen 405fl 30x; dazu der Empfang von 9551fl 50 ½ x
Summa des Gesamtempfanges 9926fl 25 ½ x.
Ausgaben: Num. Curr. Num. Der Beilagen – wurde bezahlt – zusammen
I. Vorjähriger Rechnungspassivrest
II. Auf Stiftungen: a) Messen und Andachten: 1) dem Expositus das bisherige Stiftungsdeputat mit 18fl 79x; 2/1 Zuwachs für zwei gestiftete Jahrtage und Messen zusammen 5fl 80x; 3/2 dem H. Pfarrer und Dekan in Enneberg 10fl, dem H. Pfarrkooperator 1fl 34x; 4/3 den Ministranten usw. 50x = Summe 30fl 43x. b) auf gestiftete Armenspenden: 5/4 dem Armenvater Math. Morlang 6fl 70x.
III. Auf Besoldungen: 6/5 dem Mesner Josef Willeit 24fl 28x; 7/5 dem Mesner an Zuwachs für zwei Legate 1fl 10x; 8/6 den Kirchensängern 10fl 50x; 9. dem Kirchprobst 16fl 65 ½ x – zus. 52fl 53 ½ x.
IV. Auf Steuern und Abgaben: 10/7 an Feuerassekuranzbeitrag für das Kapital von 3800fl ÖW mit 23x für 100 ÖW = 8fl 74x; 11/8 an Abzug von den Interessen des Fondskapitals von 84fl ÖW – 42x; nach Punkt 3 der Erledigung noch gut 19 ½ x; 12/9 an Äquivalentgebühren für das Jahr … für bewegliche Sachen von richtiggestelltem Werte von 6400fl ÖW laut Zahlungsboten 48fl. 13/10 an Stempel für gerichtliche Eingaben 1fl: Summe 54fl 35x.
V. Auf Kirchenerfordernisse: 14/11 für Opferwein dem Expositus 5fl; 15/12 für Hostien dem Messer in der Pfarre 3fl 30x; 16/13 für Ölzweige dem Kirchprobst 1fl 10x.
N.B. für Wachs, Öl, Weihrauch usw. wurden im Jahre 1870 112fl ÖW ausgegeben aber noch nicht gezahlt und ist auch noch ein Rest vom Jahre 1868/1869 zu zahlen von 104fl 90x ÖW, also zusammen 217fl 48x ÖW.
VI. Auf Paramente und Gerätschaften …
VII. Auf Reparaturen der Kirchengebäude: 14) dem Franz Obwegs Maurer für Arbeit an der Kirche 41fl 50x; 15) dem Franz Dapunt, Maurer, für Arbeit an der Kirche 33fl 50x; 16) dem Karl Trebo Handlanger bei der Arbeit für die Kirche 40fl; 17) dem Franz Willeit ebenfalls dasselbe 13fl; 18) dem Anton Kanetscheider, Schmied, an Schmiedearbeit bei der Reparatur der Kirchenuhr 10fl; 19) dem Anton Trebo für Reparatur an der Kirchenuhr 11fl 25x; 20) dem Bartholomäus Ringer, Tischler und Fassmacher, für Ausbesserung des Zifferblattes auf vier Seiten an der Kirchenuhr 33fl 27x = zusammen 182fl 52x.
VIII. Auf Kanzleierfordernisse …
IX. Auf Passivreichnisse: 21) dem Kirchprobst in der Pfarre Enneberg Joh. Rigo für 104fl 10x ÖW Darlehen 4fl 16x.
X. Auf verschiedene Auslagen: 22. Dem Hochw. H. Dekan die Schulvisitationsgebühr 3fl 15x; 23) dem Expositus für Christenlehrschenkungen 10fl; für Direktorien, Schematismen 1fl 58x; 24) für Besorgung der Kirchenwäsche 1fl 75x; 25) für Übertragung der Kirchenerfordernisse für das Jahr 1870 – 3fl; 26) für einen Chorrock glätten 50x; 27) für die Fahnenträger ausgegeben 1fl 40x – für eine Fuhr und Tagschichten 1fl 34x; 28) für gemachte Fuhren für die Kirche dahier zusammen 2fl 50x; 29) für ein Ampelglas für daige Kirche 85fl; 30) für Draht zusammen 2fl 43x; 31) für zwei Schaufeln machen und zwei Pickelhauen spitzen zusammen 1fl 94x; 32) für Ausbesserung der Glockenstricken im daigen Kirchturm 76x; 33) für eine Tagschicht 70x; 34) für die Träger der hl. Statuen am Fronleichnamsfeste 1fl 60x; 35) für Beischaffung der Materialien bei den Reparaturen daiger Kirche 10fl 90x; 36) für Eisenblech zur Deckung am Kirchturm und für eine Feile und Trägerlohn 5fl 95x; 37) für Kehrbesen 1fl; für Verfassung der Kirchenrechnung und Abschrift 1fl = 52fl 35x.
XI. Auf außerordentliche Auslagen: Nichts.
XII. Auf neu ausgeliehenes Kapital 26fl 76x.
XIII. Auf Schuldpapiere für heimgezahlte Kapitalien: Nichts.
XIV. Auf Mobiliar – Realitäten – Abfall: Nichts.
Zusammenstellung der Ausgaben:
1) Vorjähriger Passivrest;
2) Auf Stiftungen: a) auf Messen und Andachten 30fl 43x; b) auf gestifteten Armenspenden 6fl 70x;
3) Auf Besoldungen 52fl 53 ½ x;
4) Auf Steuern und Abgaben 53fl 35x;
5) Auf Kirchenerfordernisse 9fl 40x;
6) Auf Paramente und Gerätschaften …;
7) Auf Reparaturen der Kirchengebäude 182fl 52x;
8) Auf Kanzleierfordernisse …;
9) Auf Passivreichnisse 4fl 16x;
10) Auf außerordentliche Auslagen …;
11) Auf verschiedene Ausgaben 52fl 35x;
12) Auf ausgeliehene Gelder 26fl 76x;
13) Auf Schuldpapiere …;
14) Auf Mobiliar und Realitäten Abfall …;
Summe der Ausgaben 429fl 20 ½ x. Werden nun vom Gesamtempfang von 9926fl 25 ½ x die Ausgaben abgezogen mit 429fl 20 ½ x, so ergibt sich ein schließliches Vermögen 9497fl.
Wiederstellung:
I. An Kapitalien: a) beim Staate …; b) bei öffentlichen Fonds zu 5% 84fl; c) bei Korporationen und Privaten zu 4% 6819fl 91x;
II. An Mobiliar laut Inventar 1285fl 70x;
III. An Realitäten …;
IV. An nutzbaren Rechten in kapital. Anschlag …;
V. An stiftungs- und observanzmäßigen Beiträgen 934fl 60x;
VI. An kapitalisch anzulegenden Geldern 26fl 76x;
VII. An Aktivrückständen.
Summe der Wiederstellung 9147fl 97x + 3fl = 9150fl 97x. Wird nun vom schließlichen Vermögen 9500fl 5x die Wiederstellung von 9147fl 97x abgezogen, so ergibt sich ein Aktivrest von 352fl 8x (349).
Rechnung für 1870 – Hauptvermögen: a) bei öffentlichen Fonds 84fl; b) bei Korporationen und Privaten 686fl 36x; c) an stiftungsmäßigen Beiträgen 934fl 60x; d) Mobiliar 1285fl 70x = 9171fl 66x. An vorjährigem Aktivrest 386fl 1 ½ x; zus. 9936fl 21 ½ x; Ausgaben 426fl 20 ½ x= 9510fl 01; die Wiederstellung 9171fl 66x = 338fl 45x.
Erledigung über die Rechnung der Expositurkirche zu St. Vigil für 1870.
1. Die Stiftsbriefe für Josef Ploner (1866 über 87fl 50x) und Franz Kortleitner (1868 über 400fl) sind ehestens zu errichten und ungestempelte Abschriften derselben anher vorzulegen.
2. Die Kapitalien bei Privaten sind im Hauptempfang mit 6824fl 73 ½ x, die stiftungs- und observanzmäßigen Beiträge mit 734fl 40x und der Aktivrest mit 428fl 64x vorzutragen. Die Summe des Hauptempfangs beziffert sich daher auf 9557fl 47 ½ x, was mit dem schließlichen Vermögen der vorjährigen Rechnungserledigung übereinstimmt.
3. Die neu angelegten Kapitalien bei Privaten über 26fl 76x sind nicht bloß in die Ausgaberubrik 12 sondern auch in die Einnahmerubrik 12 aufzunehmen.
4. Die Betreuung für den Rosenkranzvorbeter betrug laut früheren Rechnungen 26x, für die Ministranten 14 ½x, der Zuwachs für letztere von der Josef Ploner’schen Stiftung 4x und von der Franz Kortleitner’schen 10x; zusammen 54 ½x, verrechnet sind unter Post Nr. 5 – 50x, der Betrag von 4 ½x ist den Ministranten zu ersetzen und in nächster Rechnung in Ausgabe zu stellen.
5. Laut Bericht des H. Expositus beträgt der Stiftungszuwachs für den Mesner und Kantor von der Josef Ploner’schen Stiftung 20x und von der Franz Kortleitner’schen 1fl, zusammen 1fl 20x, verrechnet und quittiert sind 1fl 10x, der Betrag von 10x ist demselben zu ersetzen und in nächster Rechnung in Ausgabe zu stellen.
6. Der Zuwachs für den Kirchprobst für obige Stiftungen über 10x und 20x zusammen 30x ist nicht verrechnet, daher in nächster Rechnung nachträglich für 1870 unter Rubrik 10 in Ausgabe zu stellen.
7. Die Summe der Kapitalien im Hauptempfang beziffert sich auf 6908fl 73 ½ x, im neuen Empfang sind speziell ausgewiesen 6903fl 91x weniger um 4fl 82 ½ x, welcher Betrag als Kapitalsabfall unter Rubrik 11 in Ausgabe zu stellen ist.
8. Die Kapitalien bei Privaten betragen nach ihrer Richtigstellung 6819fl 91x, neu ausgelegt wurden 26fl 76x, zusammen 6846fl 67x mit welchem Betrage selbe in Wiederstellung zu bringen sind.
9. Der Rechnungsextrakt ist sogleich anzufertigen und anher vorzulegen, in Zukunft ist derselbe stets der Rechnung selbst beizuschließen.
10. Wegen der vielen Veränderungen in den Kapitalien und den Namen der Schuldner folgt das Vermögensinventar zur neuen Anfertigung zurück. Mit Rücksicht auf die Punkte 2, 3 und 7, 8 dieser Erledigung ergeben sich folgende Resultate, nach denen die Rechnungsabschrift zu berichtigen ist.
Resultate: Hauptempfang 9557fl 47 ½ x – Neuer Empfang 405fl 30x; Gesamtempfang 9962fl 77 ½ x, Ausgaben 434fl 3 ½ x; schließliches Vermögen 9528fl 74x – Wiederstellung 9150fl 77x, Aktivrest 377fl 97x – dreihundert siebzig sieben Gulden und 97 Kreuzer, welcher mit der Wiederstellung als Hauptvermögen in die kommende Rechnung zu übertragen ist. Ein Teil des bedeutenden Aktivrestes ist fruchtbringend zu investieren. F.b. Diözesan-Rechnungsbehörde Brixen, am 4. September 1871 – Heidegger – Kimmerle …
Beilage zu der Kirchenrechnung für 1867, 1868, 1869. Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche zu St. Vigil in Enneberg im Auszug nach der Liquidierung der f.b. Rechnungsbehörde in Brixen im Solarjahre 1866, 1867, 1868, 1869, 1870 und 1871.
Kirchenrechnung für 1866: Hauptvermögen: An Kapitalien a) bei öffentlichen Fonds zu 5% 84fl; b) bei Korporationen und Privaten zu 4% 6323fl 61x. An stiftungsausständigen Beiträgen von 46fl 72x ÖW zu 5% im kapital. Abschlag von 934fl 40x. An Mobiliar l. Inventar von 1285fl 70x, zus. 8627fl 71x, an vorjährigem Aktivrest von 304fl 37 ½ x; Summe des Hauptempfangs 8932fl 8 ½ x.
Neuer Empfang: Auf neue Stiftungen: laut Zuschrift vom k.k. Bezirksamt dahier vom 4. September 1866 legierte Josef Ploner von Welschellen dahier eine Jahrmesse mit 100fl RW – österr. Währung 87fl 80x. An Kapitalsinteressen: a) für eine Grundentlastungsobl. von 84fl zu 5% - 4fl 20x; b) für ein Kapital von 6323fl 61x zu 4% = 252fl 97x. An stiftungsausständigen Beiträgen 46fl 72x. An ausständigen Zuflüssen 3fl 85x. An neuangelegten Kapitalien 101fl 12 ½x: zusammen 496fl 36 ½x. Gesamtempfang 9428fl 45x.
Ausgaben: die ordinären (=ordentlichen) Auslagen betragen 360fl 6x. Auf neu angelegte Kapitalien 101fl 12 ½x, zusammen 461fl 72 ½ x. Abschluss: werden vom Gesamtempfang von 9428fl 45x die Auslagen mit 461fl 72 ½x abgezogen, so ergibt sich ein Vermögen von 8966fl 72 ½x. Wird die Wiederstellung mit 8728fl 83 ½x abgezogen, so ergibt sich ein Aktivrest von 237fl 89x.
Wiederstellung: a) bei öffentlichen Fonds 84fl; b) bei Privaten mit 6323fl 61x; c) Zuwachs von 101fl ½ x.
Die Beilagen zu den Kirchenrechnungen für 1867, 1868, 1869, 1870, 1871 sind fast identisch mit jener des Jahres 1866, wenn man von den Zahlen absieht.
Nr. 290: Um die Rechnung der Kirche zu St. Vigil erledigen zu können, sind vorläufig noch einige Aufklärungen erforderlich. Die Rechnungen für 1866 bis 1869 inklus. wurden nach den am 8. Juli d. J. anher gegebenen Bemerkungen des Herrn Expositus einer nochmaligen Vision unterzogen und es ergeben sich, infolge derselben, nachstehende Resultate.
1866: Hauptempfang: bei öffentlichen Fonds 84fl; bei Privaten (nicht wie es im Ausweise heißt 6323fl 50 ½x) sondern 6323fl 61x. An stiftungsmäßigen Beiträgen, selbe betragen laut Rechnungen jährlich 46fl 72x, nicht wie es im Ausweise des Herrn Expositus heißt: 46fl 73 ½x, daher der 5%tige kapitalische Anschlag 934fl 40x; an Mobiliare 1285fl 70x, an Aktivrest 304fl 37 ½ x. Summe des Gesamtempfangs 8932fl 08 ½ x. Neuer Empfang: Neue Stiftung 87fl 50x. Interessen, nicht wie es im Ausweise heißt 257fl 14 ½x, sondern laut Rechnung 257fl 17x. Stiftungsmäßige Beiträge laut Rechnung 46fl 72x; ausständige Zuflüsse 3fl 85x; neu angelegte Kapitalien, obiges Stiftkapital nebst 13fl 62 ½ x, Auffüllung laut Bericht des Herrn Expositus, also zusammen 101fl 12 ½ x. Summe des neuen Empfangs 496fl 36 ½ x, dazu der Hauptempfang von 8932fl 08 ½x; Gesamtempfang 9428fl 45x.
Ausgaben: die ordentlichen Ausgaben betragen laut Rechnung 360fl 60x, an neu ausgelegter Barschaft 101fl 12 ½x; Summe der Ausgaben 461fl 72 ½ x. Werden vom Gesamtempfang von 9428fl 45x die Ausgaben abgezogen mit 461fl 72 ½x, ergibt sich ein schließliches Vermögen mit 8966fl 72 ½x. Wiederstellung: bei öffentlichen Fonds 84fl, bei Privaten, wie im Hauptempfang nebst 101fl 2 ½x Zuwachs also 6424fl 73 ½x = 6508fl 73 ½x. An stiftungsmäßigen Beiträgen 934fl 40x, an Mobiliaren 1285fl 70x. Summe der Wiederstellung 8728fl 83 ½ x, das schließliche Vermögen entgegengehalten mit 8966fl 72 ½x verbleibt ein Aktivrest von 237fl 89x, Summe des Hauptempfangs 8966fl 72 ½ x. Neuer Empfang an Interessen wurden in der Rechnung in Empfang gestellt 262fl 91x nicht 261fl 18 ½x, wie H. Expositus in seinem Ausweise sagt. An stiftungsmäßigen Beiträgen 46fl 72x. An ausständigen Zuflüssen 1fl 75x. Die in der Rechnung als zurückbezahlt durchgeführten Kapitalien bleiben hier weg, weil selbe laut Bericht durch Zession bloß auf andere Schuldner überspringen. Summe des neuen Empfangs 311fl 38x, dazu der Hauptempfang mit 8966fl 72 ½x, Gesamtempfang 9278fl 10 ½x.
Ausgaben: mit Hinweglassung der in der Rechnung irrig als zurückbezahlt aufgeführten Kapitalien mit 222fl 25x, betragen die Ausgaben 252fl 05x, schließl. Vermögen 9026fl 05 ½x. Mit dieser Ziffer stimmt das schließliche Vermögen in der Rechnungserledigung 1867 vollkommen überein.
Wiederstellung: bei öffentlichen Fonds 84fl. Bei Privaten, da keine Veränderung stattfand, wieder Hauptempfang 6424fl 73 ½x. An stiftungsmäßigen Beiträgen 934fl 40x. An Mobiliaren 1285fl 70x. Summe der Wiederstellung 8728fl 83 ½ x, das schließliche Vermögen entgegengehalten mit 9026fl 05 ½ x – Aktivrest 297fl 22x. Laut Vorstehendem beträgt die richtige Summe der Kapitalien 6508fl 73 ½x, in der Rechnung selbst aber sind beim Vortrage der Kapitalien im neuen Empfang speziell ausgewiesen 6551fl 46x, also mehr um 42fl 72 ½x. Herr Expositus hat daher genau nachzuweisen, welche Kapitalsposten in der Rechnung für 1867 zu hoch vorgetragen, woraus und um wieviel?
1868 – Hauptempfang: das vorjährige schließl. Vermögen mit 9026fl 05 ½ x; Neuer Empfang laut Rechnung 711fl 38x; Gesamtempfang 9737fl 43 ½x. Ausgaben: Mit Hinweglassung der 400fl für die neue Stiftung (denn würde dieser Betrag in Ausgabe gestellt, so müsste er auch nicht bloß in die Einnahmerubrik 1, sondern auch in Einnahmerubrik 12 an Schuldpapieren für angelegte Barschaft aufgenommen werden) betragen dieselben laut Rechnung 308fl 26x, schließl. Vermögen 9428fl 17 ½ x, womit das schließl. Vermögen in die Rechnungserledigung für 1868 abermals genau zusammenstimmt. Wiederstellung: bei öffentlichen Fonds 84fl, bei Privaten mit Zuwachs des neuen Stiftskapitals von 400fl – 9824fl 73 ½x. An stiftsmäßigen Beiträgen 934fl 40x. An Mobiliaren 1285fl 70x. Summe der Wiederstellung 9128fl 83 ½x, im Gegenhalt zum schließl. Vermögen mit 9429fl 17 ½x ergibt sich ein Aktivrest mit 300fl 34x.
1869: Hauptempfang das vorjährige schließl. Vermögen mit 9429fl 17 ½x. Neuer Empfang laut Rechnung 528fl 60 ½x. Gesamtempfang 9757fl 60 ½ x, Ausgaben laut Rechnung 200fl 13x, schließl. Vermögen 9557fl 47 ½x, womit das schließl. Vermögen in der Rechnungserledigung wieder vollkommen übereinstimmt. Wiederstellung: bei öffentl. Fonds 84fl; bei Privaten wie im Hauptempfang 6824fl 73 ½x; an stiftungsmäßigen Beiträgen 934fl 40x; an Mobiliaren 1285fl 70x. Summe der Wiederstellung 9128fl 83 ½x, im Gegenhalt zum schließlichen Vermögen mit 9557fl 47 ½x ergibt sich ein Aktivrest mit 428fl 64x.
Am Beginn des Rechnungsjahres 1870 betragen die Kapitalien 6908fl 73 ½x, speziell ausgewiesen sind in der Rechnung im neue Empfang 6903fl 91x, somit ergibt sich ein Kapitalsabfall von 4fl 82 ½x. Neu ausgelegt wurden laut Rechnung 23fl 76x, werden diese zu den ausgewiesenen 6903fl 91x addiert, so müssten 1870 in Wiederstellung gebracht werden 6927fl 47 ½x. Herr Expositus sag in seinem Berichte, dass von nun an die Kapitalien nur mehr 6903fl 91x betragen; es ist daher aufzuklären, ob in dieser Summe die neu ausgelegten 23fl 74x schon inbegriffen sind oder nicht, zugleich ist genau nachzuweisen, bei welchen Kapitalsposten infolge der Hypothekarerneuerung sich ein Verlust herausstellte.
F.B. Diöz. Rechnungsbehörde, Brixen, 28. August 1871 – Kimmer
An die Hochwürdige f.b. Seelsorge zu St. Vigil.
Gerarchia: A-1055/090
Documënc che reverda les entrades y spëises dla dlijia a Al Plan de Mareo. Documënc scric a man dal 1872 al 1879.
Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche St. Vigil, Filiale der Dekanatspfarre Enneberg im Solarjahre 1879
Hauptempfang: Laut der Wiederstellung der Rechnung für 1878, welche unter dem 17. Februar 1879 erledigt wurde, kommt für das Jahr 1879 folgendes Hauptvermögen in Empfang:
I. An Kapitalien und zwar a) bei öffentlichen Fonds zu 5% 88fl (Betrag in österr. Währung); b) bei Korporationen zu 4 1/3 %= 105fl; c) bei Privaten zu 4% 6952fl 92x.
II. An Stiftungs- Observanzbeiträgen von 10fl 73x ÖW; kapitalisiert zu 5% macht 241fl 60x.
III. An Mobiliar laut Inventar vom Jahre 1878 – 965fl 88x.
IV. An vorjährigem Aktivrest von 485fl 04 – Summe des Hauptempfangs 9607.
Einnahmen – Kapitalien Ö.W. f.l.x – Betrag in österr. Währung – einzeln – zusammen.
Neuer Empfang:
I. An neu errichteten Stiftungen…
II. An Kapitalinteressen: a) bei öffentlichen Fonds 800fl für eine Staatsobligation Nr. 109380 v. 1. Februar 1878 bis dahin 33fl 60x; 2. 84 fl für eine Grundentlastungsobligation unter Lit. A Nr. 13 zu 5% - 4fl 20x; b) bei Korporationen: 3. 105fl bei der Filialkirche zu Hof in Enneberg ein Darlehen v. 1780 zu 4% - 4fl 20x. c) bei Privaten zu 4%; 4) 62. 6952fl 92x wirft an jährlichen Interessen ab 279fl 13x – zus. 320fl 13x.
III. Aus Realitäten
IV. Aus nutzbaren Rechten
V. An Stiftungs- und Observanzbeiträgen: a) an Lichthafer, welcher immer in Geld zu 20 ½ x für 1 Star bezahlt wurde beträgt für 49 St. = 10fl 03 ½ x; b) an Eisenkühen, welche gleichfalls in Geld bezahlt wurden, beträgt für 7 Stück à zu 10x = 70x
VI. An Sammlungen und Opfer
VII. An Funeralien
VIII. An Kirchsitzgelder
IX. An außerordentlichen Beiträgen
X. An verschiedenen Beiträgen: a) für Rorate und Hochzeitsämter von 12 Ämtern zu 35x = 4fl 20x; b) alte Dachschindeln und Nägel verkauft für 18fl 39x
XI. An heimgezahlte Kapitalien
XII. An Schuldpapieren
XIII. An Mobiliar und Realitätenzuwachs…
Zusammenstellung des neuen Empfangs: 1) An neu errichteten Stiftungen; 2) An Kapitalsinteressen 320fl 13x; 3) An Ertrag aus Realitäten…; 4) An Ertrag aus nutzbaren Rechten…; 5) an Sammlungen und Opfergeld…; 6) An Stiftungs- und Observanzbeiträgen 10fl 73x; 7) An Funeraliengeld…; 8) An außerordentlichen Beiträgen…; 9) An Kirchsitzgelder…; 10) An verschiedenen Beiträgen 22fl 59x; 11) An heimgezahlten Kapitalien…; 12) An Schulpapieren…; 13) An Mobiliar- und Realitätenzuwachs…. Der neue Empfang beträgt 353fl 45x; dazu der Hauptempfang 9607fl 44x. Gesamtempfang: 9960fl 89x.
Ausgaben: [Num. Kurr. - Beilagen]
I. Auf Stiftungen a) auf Messen und Andachten: 1) dem Hochw. H. Expositus das bisherige Stiftungsdeputat 25fl 69x; 2) dem Hochw. H. Pfarrer und Dekan in Enneberg 10fl; 3) dem Hochw. H. Kooperator daselbst 1fl 34x; 4) dem Mesner dahier für die Ministranten usw. 1fl 20x – zus. 38fl 23x; 5) b. auf gestifteten Armenspenden, dem Armenvater dahier 6fl 70x.
II. Auf Besoldungen: 6) dem Mesner dahier 24fl 28x; 7) den Kirchensängern 10fl 50x; 8) dem Kirchprobst (=Verwalter) seine Besoldung 16fl 95x = zus. 51fl 73x.
III. Auf Steuern und andere Ausgaben: 9/8 auf die Feuerassikuranz 5fl 70x; 10) an Abzug von Zinsen des Kapitals 84fl – 42x; 11) an Äquivalentsgebühren 12fl – zus. 18fl 12x.
IV. Auf Kirchenerfordernisse: 12/9 für Wachskerzen und Öl usw. 98fl 47x; 13/10 für Opferwein 5fl; 14/11 für Hostien dem Pfarrmesner 3fl – zus. 106fl 47x.
V. Auf Paramente
VI. Auf Reparaturen: 15/12 dem Zimmermann Paul Dapoz für Deckung des Kirchdaches 296fl.
VII. Auf Kanzleierfordernisse
VIII. Auf Passivzeichnisse: 16) dem Kirchprobst in Enneberg für ein Darlehen von 104fl 10x = 4fl 16x.
IX. Auf verschiedene Auslagen: 16/2 dem Hochw. H. Dekan in Enneberg für die Schulvisitation 3fl 15x; 17/2 demselben für Kirchendirektorien, Schematismes usw. zusammen 2fl 77x; 18/13 dem Hochw. H. Expositus für Versehgänge 6fl 44x; 19/14 demselben für Schulprämien 10fl; 20/15 demselben für Zahlung der Taxen von 3 Stiftsbriefen 9fl; 21/16 dem Mesner für die Kirchenwäsche 2fl; 22/17 dem Strickenmacher für Ausbesserung der Glockenstricken 1fl 10x; 23/18 demselben für einen neuen Glockenstrick 14fl 17x; 24/19 dem Anton Ties für verschiedene Schmiedearbeiten 5fl 19x; 25/20 für Beschaffung von Ölfarben dem Martin Terza 1fl 18x; 26/21 dem Franz Willeit für Verfertigung eines Wasserzubers 1fl 50x; 27/22 den Fahnenträgern 1fl 20x; 28/23 dem Wirte für Bedienung der hl. Statuenträger 1fl 20; 29/24 dem Träger für Beschaffung der Kirchenerfordernisse 4fl; 30/25 dem Kramer dahier für Beischaffung von Drahtstiften 38fl 37x; 31/26 dem Maurer für Arbeit an der Kirche 37fl 38x; 32/27 für Anschaffung von Eisenklammern und Zinkblech 6fl 74x; 33/28 für Ölfarben zum Anstreichen einiger Teile des Kirchendaches 6fl 92x; 34/29 der Kramerin dahier für Stiften und Nägel 1fl 75x; 35/30 dem Spengler für Ausbesserung der Kirchenfenster 1fl 12x; 36/31 für Lieferung … den Kalk von Bruneck herein 1fl 50x; 37/32 für Anschaffung von eisernen … zu einem Zuber 1fl 10x; 38/33 dem H. Expositurs für Sterngebet 3fl 78x.
X. Auf außerordentliche Auslagen
XI. Auf neu angelegte Kapitalien
XII. Auf Schuldpapieren
XIII. Auf Mobiliar und Realitäten Abfällen …
Zusammenstellung der Ausgaben:
1) Auf Stiftungen und Andachten: a) auf Messen 38fl 23x; b) auf gestifteten Armenspenden 6fl 70x;
2) Auf Besoldungen 51fl 73x;
3) Auf Steuern usw. 18fl 12x;
4) Auf Kirchenerfordernisse 106fl 47x;
5) Auf Paramenten usw.;
6) Auf Reparaturen 296fl;
7) Auf Kanzleierfordernisse;
8) Auf Passivzeichnisse 4fl 16x;
9) Auf verschiedene Auslagen 162fl 06x;
10) Auf außerordentliche Auslagen;
11) Auf ausgeliehenen Kapitalien;
12) Auf Schuldpapieren;
13) Auf Mobiliar und Realitäten, Abfallen
Werden vom Gesamtempfang 9960fl 89x die Auslagen mit 683fl 47x abgezogen, so ergibt sich ein schließliches Vermögen 9277fl 42x.
Wiederstellung:
I. An Kapitalien: a) beim Staate 800fl; b) bei öffentlichen Fonds 84fl; c) bei Korporationen 105fl; d) bei Privaten 6952fl 92x.
II. An Mobiliar laut Inventar 965fl 88x.
III. An Realitäten
IV. An nutzbaren Rechten
V. An ausgeliehenen Kapitalien
VI. An Stiftungs- und Observanzbeiträgen 214fl 60
VII. An Aktivrückstand … Summe: 9122fl 40x.
Abschluss: wird vom schließlichen Vermögen 92277fl 42 die Wiederstellung mit 9122fl 40x abgezogen, so ergibt sich ein Aktivrest von 155fl 02x. Vorstehende Rechnung wurde heute vor der gefertigten Kirchenvermögensverwaltung im Beisein des Gemeinderates durchgegangen und richtig befunden.
St. Vigil, den 5. Februar 1880 – Josef Peskoller – Expositus, Martin Terza – Kirchenprobst; Jakob Huber – Rat.
Erledigung über die Rechnung der Expositurkirche zu St. Vigil für 1879.
1. Von der Staatsobligation von 800fl am 1. August der halbjährige Zins zu erheben und dann sind in nächster Rechnung 3 halbjährige Zinsen mit 50fl 40x in Empfang zu stellen, weil bisher nur der Zins bis 1. Februar 1879 in Empfang gestellt ist. Die Zinsfallzeit ist dann mit 1. Februar und 1. August vorzutragen.
2. In nächster Rechnung ist anzugeben, für welche Zeit der Zins der Grundentlastungsobligation in Empfang gestellt ist.
3. Die Besoldung des Mesners beträgt mit Einschluss der 49 ½ x, welche früher vom k.k. Steueramte gezahlt wurden 25fl 97 ½ x, quittiert und verrechnet sind nur 24fl 28x; daher sind demselben 1fl 69 ½ x zu ersetzen und in nächster Rechnung in Ausgabe zu stellen. (Der Beleg Nr. 6 folgt gegen Wiedervorlage zur Einsicht)
4. Die Besoldung des Kirchprobstes beträgt mit Einschluss der Stiftung Picolruaz 17fl 05x; die in vorliegender Rechnung nicht verausgabten 10x können in nächster Rechnung in Ausgabe gestellt werden. Die Betreuung für die Jahre 1877 und 1878 mit 20x ist nicht mehr zu verrechnen, da die im Punkt 2 der vorigen Erledigung verlangten 20x nicht in Empfang gestellt sind.
5. (fehlt Transkription)
6. Zur Ausgabe von 296fl ist die f.b. Ordinariatsbewilligung anher vorzulegen.
Resultate: Hauptempfang 9607fl 44x – Neuempfang 353fl 45x; Gesamtempfang 9960fl 89x; Ausgaben 683fl 47x; schließlich Vermögen 9277fl 42x – Wiederstellung 9122fl 40x – Aktivrest 155fl 02, welcher mit der Wiederstellung als Hauptvermögen in nächster Rechnung vorzutragen ist. F.B. Diözesanrechnungsbehörde Brixen, 8. April 1880 – Wieland – Vorstand; Eller – Sekretär.
Die Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche St. Vigil, Filiale der Dekanatspfarre Enneberg im Solarjahre 1878 deckt sich fast genau mit jener des Jahres 1879, abgesehen von einigen Zahlen, außer folgenden verschiedenen Auslagen: 20/15 für Verfertigung eines neuen Traghimmels dem Tischler 15fl 05x; 21/16 für Dachflecken zur Deckung der Friedhofsmauer 5fl 40x; 22/17 dem Träger für Lieferung der Kirchenerfordernisse 4fl; 23/18 für Anschaffung des Zeuges zu einem neuen Traghimmel 14fl 2x; 24/19 für Färbung und Ausbesserung einiger Paramente 5fl 10x; 25/20 für Ausbesserung der Glockenstricken 70x; 26/21 für einen Labetrunk für die Träger der hl. Antoniuns Statue 1fl 36x; 27/22 für Anschaffung eines Ampel… 1fl 95x; 28/23 den Fahnenträgern 1fl 20x; 29/24 für die Kirchenwäsche usw. 2fl; 30/25 für Ausbesserung der Kirchenwäsche 2fl 46x.
Vorstehende Rechnung wurde heute von der gefertigten Kirchenvermögensverwaltung im Beisein des Gemeinderates durchgegangen und richtig befunden. St. Vigil, den 25. Jänner 1879 – Josef Peskoller – Expositus, Martin Terrabona – Kirchprobst, Jakob Huber- Rat.
Die Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche zu St. Vigil in Enneberg, Filiale der Dekanatspfarre Enneberg im Solarjahr 1877 deckt sich fast genau, abgesehen von den Zahlen, mit jener des Jahres 1878 außer folgenden verschiedenen Auslagen: 19/14 dem Hochw. Expositus für Kinderlehre-Schenkungen 10fl; 20/15 dem Schmied für Nägel usw. 4fl 80x; 21/16 für Beschaffung von Sand 2fl 14x; 22/17 für die Fahnenträger 1fl 20x; 23/18 für die Bediensteten bei der hl. Frohnleichnams- und Antoniusprozession 1fl 36x; 24/19 für Reinigung der Kirchenwäsche 1fl 75x; 25/20 für Ausbesserung der Glockenstricken 50x + 55x; 27/22 für die Überzinnung des Taufbeckens 30x; 28/23 für Chorrockfalten 50x; 29/24 für Trägerlohn 4fl.
St. Vigil, den 25. Jänner – Mathias Palfrader – Rat.
Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche zu St. Vigil in Enneberg, Filiale der Dekanatspfarre Enneberg im Solarjahr 1876.
Auf verschiedenen Auslagen: 21/16 für Ausbesserung der Glockenstricke dem Stickenmacher 1fl 40x + 1fl 20x; 23/18 für die Träger der hl. Statuen 80x; 24/19 für die Fahnenträger 1fl 20x; 25/20 für Anschaffung einer Rindshaut zu Glockenstricken 15fl 14x; 26/21 dem Träger für Beschaffung der Kirchenerfordernisse 3fl 75x; 27/22 für Ausbesserung der Böller 4fl 50x; 28/23 für Besorgung der Kirchenwäsche 1fl 75x; 29/24 für Anfertigung und Zubereitung von Kirchendachschindeln 43fl 59x.
Rechnung im Solarjahre 1875: Ausgaben auf Kirchenerfordernisse: 13/9 für Wachskerzen, Öl, Weihrauch usw. 76fl 06x; 14/10 für Opferwein 5fl; 15/11 für Hostien dem Pfarrmesner 3fl; 16/12 für Ölzweige und auf Stempel 1fl 33x.
Rechnung im Solarjahre 1875: Ausgaben auf verschiedene Auslagen: 21/16 dem Hochw. H. Dekan in Enneberg für 2 Chorröcke usw. 6fl 25x; 22/17 für Ausbesserung der Glockenstricken 88x; 23/18 für Kehrbesen 1fl; 24/19 für Ausbesserung der Glockenstricken 30fl; 25/20 für die Träger der hl. Statuen 1fl 44x; 26/21 dem Sägemeister für Flecken (=Bretter) Sägen zur Deckung des Friedhofdaches 5fl 7x; 27/22 für die Fahnenträger und Stempel 1fl 33x; 28/23 für Besorgung der Kirchenwäsche 1fl 75x; 29/24 für Schmiedearbeit am Turm usw. 4fl 64x; 30/25 dem Träger für Beschaffung der Kirchenerfordernisse 3fl; 31/26 für Zubereitung von Dachschindeln für die Kirche 39fl 30x.
St. Vigil, den 7. Mai 1875 – Josef Peskoller – Expositus; Peter Trebo – Rat; Martin Terrabona – Kirchprobst.
Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche zu St. Vigil in Enneberg im Solarjahr 1870
Hauptempfang: Laut der Wiederstellung der Rechnung für das Jahr 1869, welche am 1. April 1870 erledigt wurde, kommt für das Jahr 1870 folgendes Hauptvermögen in Empfang zu nehmen:
I. An Kapitalien: a) bei öffentlichen Fonds zu 5% - 84fl; b) bei Korporationen und Privaten zu 4% 6819fl 91x.
II. An Mobiliar laut Inventar 1285fl 70x.
III. An Stifts- und Observanzmäßigen Beiträgen von 40fl 73 ½ x ÖW. Kapitalisiert zu 5% macht 934fl 40x – Summe 9122fl 26x
IV. An vorjährigem Rechnungsrest über 423fl 50 ½ x; Summa des Hauptempfangs 9547fl 71 ½ x.
Bemerkung: bei den Hypothekarerneuerungsanmeldungen wurden manche Rechnungsfehler, welche in den früheren Rechnungen angeschlichen waren, entdeckt und diese wurden nach den Gerichtsurkunden korrigiert und so stellte sich bei den Korporations- und Privatkapitalien ein Gesamtkapital von 6819fl 91x ÖW. heraus, und somit ist die Wiederstellung 9124fl ½ x anstatt 9171fl 46x und somit um 47fl 17x ÖW kleiner.
Einnahmen – neuer Empfang:
I. An neu errichteten Stiftungen
II. An Kapitalsinteressen:
1) 8f. für eine Grundentlastungsobligation Nr. 13 Lit. A vom 28. August 1853 zu 5% - 4fl 2x;
2) 105fl bei der Filialkirche zu Hof in Enneberg an Darlehen vom Jahre 1780 zu 4% = 4fl 20x. NB. Nachfolgende Kapitalien sind alle bei Privaten angelegt und versichert zu 4% verzinslich um Sonnenwenden.
3) 30fl bei Anton Ties, Bauer zu Call unter Asch in Enneberg laut Abhandlung vom 12. April 1840 – 1fl 20x.
4) 100 bei Jakob Konrather – Erben zu Willeit in Enneberg laut Schuldbrief vom 22. Oktober 1829 – 4fl.
5) 296fl 87 ½ x bei Alois Manesch zu Sack in Enneberg laut Abhandlung vom 22. April 1845 Fol. 45 – 11fl 47 ½ x.
6) 67fl bei Anton Kanetscheider, Schmied in Enneberg laut Abhandlung vom 3. Jänner 1806 – 2fl 68x.
7) 17fl 50x bei Josef Rovara in Enneberg laut Vertrag vom 27. Juli 1846 Fol. 205 – 70x.
8) 90fl bei Anton Zulee zu Rara in Enneberg laut Abhandlung vom 26. Mai 1826 – 3fl 60x.
9) 154fl bei Peter Trebo zu St. Vigil laut Abhandlung vom 28. Juli 1858 Fol. 96 – 6fl 17 ½ x.
10) 243fl bei Johann Palfrader zu St. Vigil laut Kauf vom 23. Mai 1849 Fol. 174 – 8fl 72x.
11) 210fl 57 ½ x bei Johann Trebo in St. Vigil laut Abhandlung vom 13. Juli 1850 Fol. D 5 – 8fl 42x.
12) 167fl 8 ½ x bei Josef Peskoller zu Rost laut Abhandlung vom 21. August 1847 Fol. 189 – 6fl 68 ½ x.
13) 13fl 31x bei dem nämlichen ein Zinsrückstand vom Jahre 1775 – 53x.
14) 18fl bei Martin Terrabona zu Kosta in St. Vigil laut Abhandlung v. 1853 – 72x.
15) 300fl bei Michael Taibon zu Rasen dahier laut Abhandlung vom 6. Oktober 1848 – 12fl.
16) 222fl 37 ½ x bei Jakob Huber zu Plazolles dahier laut Abhandlung 18. Dezember 1858 – 8fl 89 ½ x.
17) 97fl 60x bei Johann Thaler zu Pinei dahier laut Abhandlung vom 23. Jänner 1863 – 3fl 90 ½ x.
18) 150fl bei Mathäus Ellecosta zu Montan laut Kauf vom 12. Juli 1857 – 6 fl.
19) 146fl 93 ½ x bei Franz Ties zu Plazolles dahier laut Kauf v. 3. April 1852 Fol. 93 – 5fl 88x.
20) 240fl bei Alois Kastlunger zu Costa dahier laut Kauf vom 4. März 1853 Fol. 68 – 9fl 60x.
21) 30fl bei Balthassar Flatscher dahier laut Schuldbrief v. 16. September 1807 – 1fl 20x.
22) 100fl bei Jakob Huber, Bäcker dahier laut Kauf v. … 4fl.
23) 64fl 8x bei Josef Obojes – Vieharzt dahier laut Kauf v. … 2fl 56 ½ x.
24) 41fl 38x bei Madal. Erlacher in Burkia dahier laut Schuldbrief vom 26. Juli 1834 – 1fl 66x.
25) 84fl 50x bei Franz Willeit in Valgiareis dahier laut Schuldbrief vom 1. Juli 1834 – 3fl 50x.
26) 200fl 16x bei Josef Trebo zu Tolpeit dahier laut Kauf vom 13. Mai 1854 – 8fl.
27) 49fl 87 ½ x bei Johann Trebo, Färber dahier laut Abhandlung vom 30. Juli 1858 – 2fl.
28) 407fl 56x bei Anton Obwegs zu Montan dahier laut Abhandlung vom 11. Februar 1848 und Schuldbrief vom 27. Juni 1869 – 16fl 30 ½ x.
29) 120 bei Mathias Ties zu Call dahier laut Schuldbrief vom 13. August 1834 – 4fl 8x.
30) 76fl bei Mathias Daverda zu Montan dahier laut Abhandlung vom 17. Juli 1857 – 3fl 4x.
31) 34fl 14x bei Dominik Call zu Josch dahier laut Abhandlung vom 12. April 1843 – 1fl 30 ½ x.
32) 139fl 48 ½x bei Jakob Kaneider zu Konrad dahier laut Schuldbrief vom 9. März 1831 – 5fl 58x.
33) 52fl 50x bei Franz Morlang zu Taibon dahier laut kauf v. 9. März 1850 – 2fl 10x.
34) 36fl 75 bei Josef Agreiter zu Tolpeit dahier laut Schuldbrief vom 27. Februar 1868 – 1fl 47x.
35) 26fl 25x bei Josef Comploi in Enneberg laut Kauf vom 15. März 1864 – 1fl 5x.
36) 100 bei Anton Ploner, Wirt in Zwischenwasser laut Schuldbrief vom 7. Februar 1867 – 4fl.
37) 87fl 50x bei Mathias Morlang zu Pineid dahier 3fl 50x.
38) 25fl bei Franz Campeiter in Wengen laut Abhandlung vom 25. März 1845 – 1fl.
39) 100fl bei Josef Ploner Müller in Wengen laut Abhandlung vom 2. Mai 1867 – 4fl.
40) 170fl bei Franz Schanung in Wengen laut Abhandlung vom 8. Oktober 1850 – 6fl 80x.
41) 50 bei Josef Moling in Wengen laut Abhandlung vom 7. März 1834 – 2fl.
42) 423fl 3 ½ x beim nämlichen Jos. Moling 16fl 92x.
43) 50 bei Josef Frenes in Wengen laut Abhandlung vom 7. Juli 1844 – 2fl.
44) 54fl 10x bei Peter Paul Schuen in Wengen laut Abhandlung vom 9. Dezember 1829 – 2fl 16 ½ x.
45) 100fl bei Josef Tschaffert in Wengen laut Abhandlung vom 7. April 1845 – 4fl.
46) 50fl bei Alois Moling in Wengen laut Abhandlung vom 1. Juli 1865 – 2fl.
47) 50fl bei Josef Videsott in Wengen laut Abhandlung vom 10. Februar 1848 – 2fl.
48) 100fl bei Josef Nagler in Wengen laut Abhandlung vom 13. März 1850 – 4fl.
49) 30fl bei Joh. B. Valentini in Abtei laut Abhandlung vom 5. August 1856 – 1fl 20x.
50) 500fl bei Anton Andratsch in Abtei laut Abhandlung vom 27. Februar 1855 – 20fl.
51) 100fl bei Joh. Math. Pitschining in Abtei laut Abhandlung vom 24. Juli 1846 – 4fl.
52) 50fl bei Valentin Bernardi in Abtei laut Abhandlung vom 7. April 1864 – 2fl.
53) 60fl bei Alex Fistill in Abtei laut Kauf vom 5. Oktober 1859 – 2fl 40x.
54) 84fl bei Sebastian Ploner in St. Martin laut Kauf vom 17. März 1848 – 3fl 36x.
55) 87fl 50x bei Anton Agreiter in St. Martin laut Kauf vom 13. Februar 1868 – 3fl 50x.
56) 87fl 50x bei Joh. B. Valatscha in St. Martin laut Schuldbrief vom 27. Februar 1868 – 3fl 50x.
57) 35fl beim nämlichen Joh. B. Valatscha laut Kauf vom 21. Dezember 1863 – 1fl 40x.
58) 200 bei Peter Frenes zu Joch in St. Martin laut Schuldbrief vom 6. Februar 1869 – 8fl.
59) 90fl 97x bei Joh. Taibon in Montan - 3fl 64x.
Summe der Kapitalien 6909fl 91 ½ x – Interessen 277fl 9 ½ x
III. Aus Realitäten: Nichts.
IV. Aus nutzbaren Rechten: Nichts.
V. Aus Stiftungs- und observanzmäßigen Beiträgen: a) an Lichthager, welcher immer zu 14x RW = 20 ½ x ÖW je Star gezählt wurde und beträgt jährlich 49 Star à 20 ½ x macht 10fl 31x; b) an Eisenkühen: diese werden ebenfalls in Geld gezahlt à 10x ÖW und betragen jährliche für 7 Stück à 10x ÖW macht 70x; c) an jährlichen Beiträgen: vom Sonnenburger Stiftsfond zum Unterhalten des Ewigen Lichtes in der hiesigen Kirche zu den Paramenten 35fl 99x = zus. 46fl 73 ½ x.
VI. An Sammlungen und Opferstockgeldern …
VII. An Funeralien …
VIII. An Kirchensitzgeldern …
IX. An außerordentlichen Beiträgen: von einigen Wohltätern dahier zu Kirchenreparaturen zusammen 52fl.
X. An verschiedenen Empfängen: für 4 Hochzeitsämter à 35x = 1fl 40x; für 4 Rorateämter à 35x = 1fl 40x – zus. 2fl 80x.
XI. An heimgezahlten Kapitalien …
XII. An Schuldpapieren für angelegte Barschaften …
XIII. An Mobiliarrealitätenzuwachs …
Zusammenstellung des neuen Empfangs:
1) An neu errichteten Stiftungen
2) An Kapitalsinteressen 277fl ½ x
3) An Ertrag der Realitäten …
4) An Ertrag nutzbarer Rechte …
5) An Stiftungs- und Observanzbeiträgen 46fl 73 ½ x
6) An Sammlungen und Opferstockgeldern …
7) An Funeralien …
8) An außerordentlichen Zuflüssen 52fl
9) An Kirchensitzgeldern …
10) An verschiedenen Empfängen 2fl 80x
11) An heimgezahlten Kapitalien …
12) An Schulpapieren für angelegte Barschaften 26fl 76x
13) An Mobiliar- und Realitätenzuwachs zusammen 405fl 30x; dazu der Empfang von 9551fl 50 ½ x
Summa des Gesamtempfanges 9926fl 25 ½ x.
Ausgaben: Num. Curr. Num. Der Beilagen – wurde bezahlt – zusammen
I. Vorjähriger Rechnungspassivrest
II. Auf Stiftungen: a) Messen und Andachten: 1) dem Expositus das bisherige Stiftungsdeputat mit 18fl 79x; 2/1 Zuwachs für zwei gestiftete Jahrtage und Messen zusammen 5fl 80x; 3/2 dem H. Pfarrer und Dekan in Enneberg 10fl, dem H. Pfarrkooperator 1fl 34x; 4/3 den Ministranten usw. 50x = Summe 30fl 43x. b) auf gestiftete Armenspenden: 5/4 dem Armenvater Math. Morlang 6fl 70x.
III. Auf Besoldungen: 6/5 dem Mesner Josef Willeit 24fl 28x; 7/5 dem Mesner an Zuwachs für zwei Legate 1fl 10x; 8/6 den Kirchensängern 10fl 50x; 9. dem Kirchprobst 16fl 65 ½ x – zus. 52fl 53 ½ x.
IV. Auf Steuern und Abgaben: 10/7 an Feuerassekuranzbeitrag für das Kapital von 3800fl ÖW mit 23x für 100 ÖW = 8fl 74x; 11/8 an Abzug von den Interessen des Fondskapitals von 84fl ÖW – 42x; nach Punkt 3 der Erledigung noch gut 19 ½ x; 12/9 an Äquivalentgebühren für das Jahr … für bewegliche Sachen von richtiggestelltem Werte von 6400fl ÖW laut Zahlungsboten 48fl. 13/10 an Stempel für gerichtliche Eingaben 1fl: Summe 54fl 35x.
V. Auf Kirchenerfordernisse: 14/11 für Opferwein dem Expositus 5fl; 15/12 für Hostien dem Messer in der Pfarre 3fl 30x; 16/13 für Ölzweige dem Kirchprobst 1fl 10x.
N.B. für Wachs, Öl, Weihrauch usw. wurden im Jahre 1870 112fl ÖW ausgegeben aber noch nicht gezahlt und ist auch noch ein Rest vom Jahre 1868/1869 zu zahlen von 104fl 90x ÖW, also zusammen 217fl 48x ÖW.
VI. Auf Paramente und Gerätschaften …
VII. Auf Reparaturen der Kirchengebäude: 14) dem Franz Obwegs Maurer für Arbeit an der Kirche 41fl 50x; 15) dem Franz Dapunt, Maurer, für Arbeit an der Kirche 33fl 50x; 16) dem Karl Trebo Handlanger bei der Arbeit für die Kirche 40fl; 17) dem Franz Willeit ebenfalls dasselbe 13fl; 18) dem Anton Kanetscheider, Schmied, an Schmiedearbeit bei der Reparatur der Kirchenuhr 10fl; 19) dem Anton Trebo für Reparatur an der Kirchenuhr 11fl 25x; 20) dem Bartholomäus Ringer, Tischler und Fassmacher, für Ausbesserung des Zifferblattes auf vier Seiten an der Kirchenuhr 33fl 27x = zusammen 182fl 52x.
VIII. Auf Kanzleierfordernisse …
IX. Auf Passivreichnisse: 21) dem Kirchprobst in der Pfarre Enneberg Joh. Rigo für 104fl 10x ÖW Darlehen 4fl 16x.
X. Auf verschiedene Auslagen: 22. Dem Hochw. H. Dekan die Schulvisitationsgebühr 3fl 15x; 23) dem Expositus für Christenlehrschenkungen 10fl; für Direktorien, Schematismen 1fl 58x; 24) für Besorgung der Kirchenwäsche 1fl 75x; 25) für Übertragung der Kirchenerfordernisse für das Jahr 1870 – 3fl; 26) für einen Chorrock glätten 50x; 27) für die Fahnenträger ausgegeben 1fl 40x – für eine Fuhr und Tagschichten 1fl 34x; 28) für gemachte Fuhren für die Kirche dahier zusammen 2fl 50x; 29) für ein Ampelglas für daige Kirche 85fl; 30) für Draht zusammen 2fl 43x; 31) für zwei Schaufeln machen und zwei Pickelhauen spitzen zusammen 1fl 94x; 32) für Ausbesserung der Glockenstricken im daigen Kirchturm 76x; 33) für eine Tagschicht 70x; 34) für die Träger der hl. Statuen am Fronleichnamsfeste 1fl 60x; 35) für Beischaffung der Materialien bei den Reparaturen daiger Kirche 10fl 90x; 36) für Eisenblech zur Deckung am Kirchturm und für eine Feile und Trägerlohn 5fl 95x; 37) für Kehrbesen 1fl; für Verfassung der Kirchenrechnung und Abschrift 1fl = 52fl 35x.
XI. Auf außerordentliche Auslagen: Nichts.
XII. Auf neu ausgeliehenes Kapital 26fl 76x.
XIII. Auf Schuldpapiere für heimgezahlte Kapitalien: Nichts.
XIV. Auf Mobiliar – Realitäten – Abfall: Nichts.
Zusammenstellung der Ausgaben:
1) Vorjähriger Passivrest;
2) Auf Stiftungen: a) auf Messen und Andachten 30fl 43x; b) auf gestifteten Armenspenden 6fl 70x;
3) Auf Besoldungen 52fl 53 ½ x;
4) Auf Steuern und Abgaben 53fl 35x;
5) Auf Kirchenerfordernisse 9fl 40x;
6) Auf Paramente und Gerätschaften …;
7) Auf Reparaturen der Kirchengebäude 182fl 52x;
8) Auf Kanzleierfordernisse …;
9) Auf Passivreichnisse 4fl 16x;
10) Auf außerordentliche Auslagen …;
11) Auf verschiedene Ausgaben 52fl 35x;
12) Auf ausgeliehene Gelder 26fl 76x;
13) Auf Schuldpapiere …;
14) Auf Mobiliar und Realitäten Abfall …;
Summe der Ausgaben 429fl 20 ½ x. Werden nun vom Gesamtempfang von 9926fl 25 ½ x die Ausgaben abgezogen mit 429fl 20 ½ x, so ergibt sich ein schließliches Vermögen 9497fl.
Wiederstellung:
I. An Kapitalien: a) beim Staate …; b) bei öffentlichen Fonds zu 5% 84fl; c) bei Korporationen und Privaten zu 4% 6819fl 91x;
II. An Mobiliar laut Inventar 1285fl 70x;
III. An Realitäten …;
IV. An nutzbaren Rechten in kapital. Anschlag …;
V. An stiftungs- und observanzmäßigen Beiträgen 934fl 60x;
VI. An kapitalisch anzulegenden Geldern 26fl 76x;
VII. An Aktivrückständen.
Summe der Wiederstellung 9147fl 97x + 3fl = 9150fl 97x. Wird nun vom schließlichen Vermögen 9500fl 5x die Wiederstellung von 9147fl 97x abgezogen, so ergibt sich ein Aktivrest von 352fl 8x (349).
Rechnung für 1870 – Hauptvermögen: a) bei öffentlichen Fonds 84fl; b) bei Korporationen und Privaten 686fl 36x; c) an stiftungsmäßigen Beiträgen 934fl 60x; d) Mobiliar 1285fl 70x = 9171fl 66x. An vorjährigem Aktivrest 386fl 1 ½ x; zus. 9936fl 21 ½ x; Ausgaben 426fl 20 ½ x= 9510fl 01; die Wiederstellung 9171fl 66x = 338fl 45x.
Erledigung über die Rechnung der Expositurkirche zu St. Vigil für 1870.
1. Die Stiftsbriefe für Josef Ploner (1866 über 87fl 50x) und Franz Kortleitner (1868 über 400fl) sind ehestens zu errichten und ungestempelte Abschriften derselben anher vorzulegen.
2. Die Kapitalien bei Privaten sind im Hauptempfang mit 6824fl 73 ½ x, die stiftungs- und observanzmäßigen Beiträge mit 734fl 40x und der Aktivrest mit 428fl 64x vorzutragen. Die Summe des Hauptempfangs beziffert sich daher auf 9557fl 47 ½ x, was mit dem schließlichen Vermögen der vorjährigen Rechnungserledigung übereinstimmt.
3. Die neu angelegten Kapitalien bei Privaten über 26fl 76x sind nicht bloß in die Ausgaberubrik 12 sondern auch in die Einnahmerubrik 12 aufzunehmen.
4. Die Betreuung für den Rosenkranzvorbeter betrug laut früheren Rechnungen 26x, für die Ministranten 14 ½x, der Zuwachs für letztere von der Josef Ploner’schen Stiftung 4x und von der Franz Kortleitner’schen 10x; zusammen 54 ½x, verrechnet sind unter Post Nr. 5 – 50x, der Betrag von 4 ½x ist den Ministranten zu ersetzen und in nächster Rechnung in Ausgabe zu stellen.
5. Laut Bericht des H. Expositus beträgt der Stiftungszuwachs für den Mesner und Kantor von der Josef Ploner’schen Stiftung 20x und von der Franz Kortleitner’schen 1fl, zusammen 1fl 20x, verrechnet und quittiert sind 1fl 10x, der Betrag von 10x ist demselben zu ersetzen und in nächster Rechnung in Ausgabe zu stellen.
6. Der Zuwachs für den Kirchprobst für obige Stiftungen über 10x und 20x zusammen 30x ist nicht verrechnet, daher in nächster Rechnung nachträglich für 1870 unter Rubrik 10 in Ausgabe zu stellen.
7. Die Summe der Kapitalien im Hauptempfang beziffert sich auf 6908fl 73 ½ x, im neuen Empfang sind speziell ausgewiesen 6903fl 91x weniger um 4fl 82 ½ x, welcher Betrag als Kapitalsabfall unter Rubrik 11 in Ausgabe zu stellen ist.
8. Die Kapitalien bei Privaten betragen nach ihrer Richtigstellung 6819fl 91x, neu ausgelegt wurden 26fl 76x, zusammen 6846fl 67x mit welchem Betrage selbe in Wiederstellung zu bringen sind.
9. Der Rechnungsextrakt ist sogleich anzufertigen und anher vorzulegen, in Zukunft ist derselbe stets der Rechnung selbst beizuschließen.
10. Wegen der vielen Veränderungen in den Kapitalien und den Namen der Schuldner folgt das Vermögensinventar zur neuen Anfertigung zurück. Mit Rücksicht auf die Punkte 2, 3 und 7, 8 dieser Erledigung ergeben sich folgende Resultate, nach denen die Rechnungsabschrift zu berichtigen ist.
Resultate: Hauptempfang 9557fl 47 ½ x – Neuer Empfang 405fl 30x; Gesamtempfang 9962fl 77 ½ x, Ausgaben 434fl 3 ½ x; schließliches Vermögen 9528fl 74x – Wiederstellung 9150fl 77x, Aktivrest 377fl 97x – dreihundert siebzig sieben Gulden und 97 Kreuzer, welcher mit der Wiederstellung als Hauptvermögen in die kommende Rechnung zu übertragen ist. Ein Teil des bedeutenden Aktivrestes ist fruchtbringend zu investieren. F.b. Diözesan-Rechnungsbehörde Brixen, am 4. September 1871 – Heidegger – Kimmerle …
Beilage zu der Kirchenrechnung für 1867, 1868, 1869. Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben für die Expositurkirche zu St. Vigil in Enneberg im Auszug nach der Liquidierung der f.b. Rechnungsbehörde in Brixen im Solarjahre 1866, 1867, 1868, 1869, 1870 und 1871.
Kirchenrechnung für 1866: Hauptvermögen: An Kapitalien a) bei öffentlichen Fonds zu 5% 84fl; b) bei Korporationen und Privaten zu 4% 6323fl 61x. An stiftungsausständigen Beiträgen von 46fl 72x ÖW zu 5% im kapital. Abschlag von 934fl 40x. An Mobiliar l. Inventar von 1285fl 70x, zus. 8627fl 71x, an vorjährigem Aktivrest von 304fl 37 ½ x; Summe des Hauptempfangs 8932fl 8 ½ x.
Neuer Empfang: Auf neue Stiftungen: laut Zuschrift vom k.k. Bezirksamt dahier vom 4. September 1866 legierte Josef Ploner von Welschellen dahier eine Jahrmesse mit 100fl RW – österr. Währung 87fl 80x. An Kapitalsinteressen: a) für eine Grundentlastungsobl. von 84fl zu 5% - 4fl 20x; b) für ein Kapital von 6323fl 61x zu 4% = 252fl 97x. An stiftungsausständigen Beiträgen 46fl 72x. An ausständigen Zuflüssen 3fl 85x. An neuangelegten Kapitalien 101fl 12 ½x: zusammen 496fl 36 ½x. Gesamtempfang 9428fl 45x.
Ausgaben: die ordinären (=ordentlichen) Auslagen betragen 360fl 6x. Auf neu angelegte Kapitalien 101fl 12 ½x, zusammen 461fl 72 ½ x. Abschluss: werden vom Gesamtempfang von 9428fl 45x die Auslagen mit 461fl 72 ½x abgezogen, so ergibt sich ein Vermögen von 8966fl 72 ½x. Wird die Wiederstellung mit 8728fl 83 ½x abgezogen, so ergibt sich ein Aktivrest von 237fl 89x.
Wiederstellung: a) bei öffentlichen Fonds 84fl; b) bei Privaten mit 6323fl 61x; c) Zuwachs von 101fl ½ x.
Die Beilagen zu den Kirchenrechnungen für 1867, 1868, 1869, 1870, 1871 sind fast identisch mit jener des Jahres 1866, wenn man von den Zahlen absieht.
Nr. 290: Um die Rechnung der Kirche zu St. Vigil erledigen zu können, sind vorläufig noch einige Aufklärungen erforderlich. Die Rechnungen für 1866 bis 1869 inklus. wurden nach den am 8. Juli d. J. anher gegebenen Bemerkungen des Herrn Expositus einer nochmaligen Vision unterzogen und es ergeben sich, infolge derselben, nachstehende Resultate.
1866: Hauptempfang: bei öffentlichen Fonds 84fl; bei Privaten (nicht wie es im Ausweise heißt 6323fl 50 ½x) sondern 6323fl 61x. An stiftungsmäßigen Beiträgen, selbe betragen laut Rechnungen jährlich 46fl 72x, nicht wie es im Ausweise des Herrn Expositus heißt: 46fl 73 ½x, daher der 5%tige kapitalische Anschlag 934fl 40x; an Mobiliare 1285fl 70x, an Aktivrest 304fl 37 ½ x. Summe des Gesamtempfangs 8932fl 08 ½ x. Neuer Empfang: Neue Stiftung 87fl 50x. Interessen, nicht wie es im Ausweise heißt 257fl 14 ½x, sondern laut Rechnung 257fl 17x. Stiftungsmäßige Beiträge laut Rechnung 46fl 72x; ausständige Zuflüsse 3fl 85x; neu angelegte Kapitalien, obiges Stiftkapital nebst 13fl 62 ½ x, Auffüllung laut Bericht des Herrn Expositus, also zusammen 101fl 12 ½ x. Summe des neuen Empfangs 496fl 36 ½ x, dazu der Hauptempfang von 8932fl 08 ½x; Gesamtempfang 9428fl 45x.
Ausgaben: die ordentlichen Ausgaben betragen laut Rechnung 360fl 60x, an neu ausgelegter Barschaft 101fl 12 ½x; Summe der Ausgaben 461fl 72 ½ x. Werden vom Gesamtempfang von 9428fl 45x die Ausgaben abgezogen mit 461fl 72 ½x, ergibt sich ein schließliches Vermögen mit 8966fl 72 ½x. Wiederstellung: bei öffentlichen Fonds 84fl, bei Privaten, wie im Hauptempfang nebst 101fl 2 ½x Zuwachs also 6424fl 73 ½x = 6508fl 73 ½x. An stiftungsmäßigen Beiträgen 934fl 40x, an Mobiliaren 1285fl 70x. Summe der Wiederstellung 8728fl 83 ½ x, das schließliche Vermögen entgegengehalten mit 8966fl 72 ½x verbleibt ein Aktivrest von 237fl 89x, Summe des Hauptempfangs 8966fl 72 ½ x. Neuer Empfang an Interessen wurden in der Rechnung in Empfang gestellt 262fl 91x nicht 261fl 18 ½x, wie H. Expositus in seinem Ausweise sagt. An stiftungsmäßigen Beiträgen 46fl 72x. An ausständigen Zuflüssen 1fl 75x. Die in der Rechnung als zurückbezahlt durchgeführten Kapitalien bleiben hier weg, weil selbe laut Bericht durch Zession bloß auf andere Schuldner überspringen. Summe des neuen Empfangs 311fl 38x, dazu der Hauptempfang mit 8966fl 72 ½x, Gesamtempfang 9278fl 10 ½x.
Ausgaben: mit Hinweglassung der in der Rechnung irrig als zurückbezahlt aufgeführten Kapitalien mit 222fl 25x, betragen die Ausgaben 252fl 05x, schließl. Vermögen 9026fl 05 ½x. Mit dieser Ziffer stimmt das schließliche Vermögen in der Rechnungserledigung 1867 vollkommen überein.
Wiederstellung: bei öffentlichen Fonds 84fl. Bei Privaten, da keine Veränderung stattfand, wieder Hauptempfang 6424fl 73 ½x. An stiftungsmäßigen Beiträgen 934fl 40x. An Mobiliaren 1285fl 70x. Summe der Wiederstellung 8728fl 83 ½ x, das schließliche Vermögen entgegengehalten mit 9026fl 05 ½ x – Aktivrest 297fl 22x. Laut Vorstehendem beträgt die richtige Summe der Kapitalien 6508fl 73 ½x, in der Rechnung selbst aber sind beim Vortrage der Kapitalien im neuen Empfang speziell ausgewiesen 6551fl 46x, also mehr um 42fl 72 ½x. Herr Expositus hat daher genau nachzuweisen, welche Kapitalsposten in der Rechnung für 1867 zu hoch vorgetragen, woraus und um wieviel?
1868 – Hauptempfang: das vorjährige schließl. Vermögen mit 9026fl 05 ½ x; Neuer Empfang laut Rechnung 711fl 38x; Gesamtempfang 9737fl 43 ½x. Ausgaben: Mit Hinweglassung der 400fl für die neue Stiftung (denn würde dieser Betrag in Ausgabe gestellt, so müsste er auch nicht bloß in die Einnahmerubrik 1, sondern auch in Einnahmerubrik 12 an Schuldpapieren für angelegte Barschaft aufgenommen werden) betragen dieselben laut Rechnung 308fl 26x, schließl. Vermögen 9428fl 17 ½ x, womit das schließl. Vermögen in die Rechnungserledigung für 1868 abermals genau zusammenstimmt. Wiederstellung: bei öffentlichen Fonds 84fl, bei Privaten mit Zuwachs des neuen Stiftskapitals von 400fl – 9824fl 73 ½x. An stiftsmäßigen Beiträgen 934fl 40x. An Mobiliaren 1285fl 70x. Summe der Wiederstellung 9128fl 83 ½x, im Gegenhalt zum schließl. Vermögen mit 9429fl 17 ½x ergibt sich ein Aktivrest mit 300fl 34x.
1869: Hauptempfang das vorjährige schließl. Vermögen mit 9429fl 17 ½x. Neuer Empfang laut Rechnung 528fl 60 ½x. Gesamtempfang 9757fl 60 ½ x, Ausgaben laut Rechnung 200fl 13x, schließl. Vermögen 9557fl 47 ½x, womit das schließl. Vermögen in der Rechnungserledigung wieder vollkommen übereinstimmt. Wiederstellung: bei öffentl. Fonds 84fl; bei Privaten wie im Hauptempfang 6824fl 73 ½x; an stiftungsmäßigen Beiträgen 934fl 40x; an Mobiliaren 1285fl 70x. Summe der Wiederstellung 9128fl 83 ½x, im Gegenhalt zum schließlichen Vermögen mit 9557fl 47 ½x ergibt sich ein Aktivrest mit 428fl 64x.
Am Beginn des Rechnungsjahres 1870 betragen die Kapitalien 6908fl 73 ½x, speziell ausgewiesen sind in der Rechnung im neue Empfang 6903fl 91x, somit ergibt sich ein Kapitalsabfall von 4fl 82 ½x. Neu ausgelegt wurden laut Rechnung 23fl 76x, werden diese zu den ausgewiesenen 6903fl 91x addiert, so müssten 1870 in Wiederstellung gebracht werden 6927fl 47 ½x. Herr Expositus sag in seinem Berichte, dass von nun an die Kapitalien nur mehr 6903fl 91x betragen; es ist daher aufzuklären, ob in dieser Summe die neu ausgelegten 23fl 74x schon inbegriffen sind oder nicht, zugleich ist genau nachzuweisen, bei welchen Kapitalsposten infolge der Hypothekarerneuerung sich ein Verlust herausstellte.
F.B. Diöz. Rechnungsbehörde, Brixen, 28. August 1871 – Kimmer
An die Hochwürdige f.b. Seelsorge zu St. Vigil.
Gerarchia: A-1055/090
Data: 1872 - 1879
